Jazz thing präsentiert:

XJazz! 2024

Auch das XJazz!-Festival in Berlin-Kreuzberg ist nach Corona zurück: In diesem Jahr geht es vom 6. bis zum 12. Mai in zahlreichen Spielstätten rund um das Schlesische Tor über die Bühne(n).

Shabaka Hutchings (Foto: Nathan Weber)

Eröffnet wird das Festival mit einem Solokonzert des britischen Saxofonisten Shabaka Hutchings und einem Auftritt des Quartetts eX.II mit Sängerin Sera Kalo, Bassist Nick Dunston, Schlagzeuger Dylan Greene und Saxofonist Marius Max.

Am gleichen Ort gibt einen Tag später US-Gitarrist Bill Frisell ein Solokonzert. Die amerikanische Multiinstrumentalistin Eden Girma nennt sich Aden und spielt im Festsaal Kreuzberg. Am gleichen Ort kann man die ghanaische Sängerin Florence Adani und ihre Band mit einer Mischung aus High-Life, Soul und den Rhythmen des Regenwaldes erleben – sie selbst nennen ihre Musik „Frafra Gospel“.

Nick Dunston (Foto: Gaya Feldheim-Schorr)

Mit einem Mix aus R&B, HipHop, afrikanischen Melodien und Jazzspritzern wartet die deutsch-marokkanische Singer/Songwriterin Douniah auf. Solange Knowles und Jay-Z gehören zu den Fans der New Yorker Sängerin und Multiinstrumentalistin keiyaA, die einen neuen Soulsound kreiert hat. Afro-Groove-Königin Manou Gallo, die auch den Slap-Bass perfekt beherrscht, spielt ebenfalls im Festsaal Kreuzberg. Das britische Nu-Jazz-Kollektiv Nubiyan Twist rund um den Produzenten und Multiinstrumentalisten Tom Excell ist in der Emmauskirche zu hören.

Bill Frisell (Foto: Carole d'Inverno)

Längst legendär ist das Orchestra Baobab aus dem Senegal, viele halten es für Afrikas großartigste Band – beim XJazz!-Festival wird das fünfzigjährige Bestehen im Festsaal Kreuzberg gefeiert. Der südafrikanische Pianist Nduduzo Makhathini bringt seinen von tiefen afrikanischen Wurzeln getränkten Spiritual Jazz des 21. Jahrhunderts in die Emmauskirche. Sein israelischer Kollege Omer Klein spielt mit dem Festivalgründer Sebastian Studnitzky zum Festivalabschluss ebenfalls dort.

Außerdem unter anderem im Programm: Dina Ogon, Joe Armon-Jones, Soyuz, Leona Berlin, Annahstasia, Lonnie Holley, das Portico Quartet und Stella & the Longos.

Ausführliche Infos zum Programm gibt es auf www.xjazz.net.

Foto
Nathan Weber, Gaya Feldheim-Schorr, Carole D'Inverno

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Deutscher Jazzpreis 2024