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Deutscher Jazzpreis 2024

Der Deutsche Jazzpreis wandert, und deshalb findet seine Verleihung in diesem Jahr erstmals im Kölner E-Werk statt. Am 18. April wenden sich die Jazzpreis-Macher*innen ausdrücklich auch an ein allgemeines Publikum und nicht nur an die Fachwelt. Es moderieren Hadnet Tesfai und Jazz-thing-Redakteur Götz Bühler.

Angelika Niescier + AH1 (Foto: Arne Reimer)

Die von der Jury ausgewählten 22 Gewinnerinnen – der Jazzpreis hat abgespeckt, im letzten Jahr waren es noch über 30 Preisträgerinnen – erhalten neben der Auszeichnung jeweils 12.000 Euro Preisgeld. Bislang sind nur die Nominierten bekannt, auch die bekommen übrigens Geld, nämlich ein Nominierungsgeld von 4.000 Euro.

Demnach stehen als „Ensemble des Jahres international“ das Circuits Trio von Chris Potter, das David Murray Quartet, Steve Lehman und das Orchestre National de Jazz sowie Irreversible Entanglements zur Auswahl. In den verschiedenen Instrumentalkategorien wurden unter anderem Simin Tander („Vokal“), Angelika Niescier („Holzblasinstrumente“), Shuteen Erdenebaatar („Piano“) und Nick Dunston („Saiteninstrumente“) nominiert.

Zu den Alben des Jahres zählt die Jury „Awake“ von Mirna Bogdanovic, „Reconstruct“ von Philip Dornbuschs Projektor, „Witchy Activities And The Maple Death“ von der Monika Roscher Bigband und „We’ll Rise“ von Anke Helfrich.

Shuteen Erdenebaatar (Foto: Georg Stirnweiß)

In der Jury begegnen sich Musikerinnen wie Fola Dada, Maria Portugal und Eric Schaefer, Agentinnen wie Jolanda Vujasinovic von ACT, Lena Müller vom Jazzhaus Freiburg und Tinka Steinhoff, Journalistinnen wie Sophie Emilie Beha, Nate Chinen und Victoriah Szirmai sowie Vertreterinnen von Plattenfirmen wie Uwe Hager von o-tone, Werner Aldinger von enja und Jana Herzen von Motéma Music.

Tickets für die Preisverleihung sind bereits erhältlich, neben der Ehrung erwartet die Gäste ein hochkarätiges Liveprogramm mit drei noch streng geheimen Acts. Der Streamingdienst Qobuz präsentiert zudem eine kostenlose kuratierte Playlist, auf der alle Nominierten in bester Klangqualität zu hören sind.

Weitere Infos rund um den Jazzpreis bietet www.deutscher-jazzpreis.de.

Foto
Arne Reimer, Georg Stirnweiß

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Deutscher Jazzpreis 2024