Jazz thing präsentiert:

Elbjazz 2024

Die Freie und Hansestadt Hamburg wird am 7. und 8. Juni zur Hauptstadt des Jazz, denn an diesem Wochenende öffnet das Elbjazz-Festival seine Pforten. Mit der Elbphilharmonie gesellt sich eine illustre Spielstätte zu den zahlreichen Locations des Festivals.

Ida Sand Band (Foto: ACT/Josefine Backstrom)

Martin Kohlstedt, Alice Phoebe Lou, Shalosh und Ida Sand werden in der „Elphi“ spielen. Die verschiedenen Bühnen auf dem Werftgelände von Blohm + Voss und in der HafenCity spielen dann aber doch die Hauptrolle beim Elbjazz. Dort sind verdiente Indie-Größen wie Belle & Sebastian oder The Streets genauso zu erleben wie BadBadNotGood und andere JazzNotJazz-Favoriten oder Soulbands wie St. Paul & the Broken Bones – die Band aus Alabama mit dem martialischen Namen hat in den letzten zehn Jahren Publikum und Kritik begeistert und wurde mit Großmeistern wie Otis Redding, Al Green und Marvin Gaye verglichen.

Kit Sebastian (Foto: James Foster)

Auch die junge britische Szene kommt nach Hamburg: Die neunköpfige Afro-Jazz-Combo Nubiyan Twist um Bandleader Tom Excell hat sich genauso angekündigt wie das Psych-Pop-Duo Kit Sebastian.

Für rauen Indie-Rock aus Berlin steht die Sängerin und Gitarristin Ilgen-Nur, und aus Brasilien kommt Ed Motta – nach 2015 bereits zum zweiten Mal – an die Elbe. L‘Impératrice aus Paris spielen lässigen Disco-Pop, die Disco-Hymnen der Londoner Band Jungle („Casio“, „Busy Earnin‘“) kennt längst jedes Kind.

Ed Motta (Foto: Jorge Bispo)

Ebenfalls ziemlich soulig und poppig kommt Asaf Avidan („The Reckoning Song“) aus Israel daher, der schon mit Leonard Cohen und Amy Winehouse verglichen wurde. US-Sängerin Judith Hill – aktuelle Single „Runaway Train“ – hat ebenfalls eine große Soulstimme, Warhaus aus Belgien spielen swingenden Pop, und die Rocket Men nennen ihren Fusion-Sound lieber „Drum and Space“.

Asaf Avidan (Foto: Asaf Avidan)

Mit Masaa um den charismatischen Sänger Rabih Lahoud kommt ein Jazzpreisträger (2021 für das „Vokalalbum des Jahres“) nach Hamburg, und der legendäre US-Saxofonist Scott Hamilton spielt mit seinem Quartett klassischen Mainstream Jazz. Kaum zu glauben – auch das gibt es beim Elbjazz-Festival 2024.

Den vollständigen Überblick über das Angebot bietet die Festival-Website elbjazz.de.

Foto
ACT/Josefine Backstrom, James Foster, Jorge Bispo, Asaf Avidan

Veröffentlicht am unter Live things

Deutscher Jazzpreis 2024