Wie begegnet man „Dread“, der Furcht vor dem Kommenden, angesichts derzeitiger Zukunftsaussichten? Wenn es nach Nikolaus „Niki“ Dolp geht, dann mit „Delight“, der Freude am Moment, und „Yowzah“, dem Staunen über das Unerwartete. So setzt der österreichische Schlagzeuger und Komponist, der unter anderen bei Heinrich Köbberling studierte, dem Status quo mit seinem Debütalbum „Dread, Delight And Yowzah“ jede Menge Optimismus entgegen. Mit fragmentierten Rhythmusverschiebungen, funkigen Grooves, großorchestral und mit kammermusikalischen Einschüben. Begleitet wird er von seinem Jazzquartett sowie von Harfe, Streichquartett und Orchester. Als Special-Guest mit an Bord ist sein großes Vorbild, Schlagzeuger Billy Cobham. Ein Klangfeuerwerk des modernen Big Band Jazz – als Soundrack des Staunens über das Unerwartete.
Text
Maxi Broecking
Ausgabe
, Jazz thing 165
Veröffentlicht am 08. Okt 2026 um 07:59 Uhr unter Reviews