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182: Jazz thing Mixtape auf ByteFM

Uli Kempendorff FieldUli Kempendorff FieldEin besinnlicher, leidenschaftlicher und virenfreier Jahresrückblick – perfekt punkgelandet am Heiligmittag. „Virenfrei“ bezieht sich dabei auf den ausdrücklichen Wunsch des Chefredakteurs, keine Übersicht über all die Platten, auf denen die Künstler*innen „auf ihre Weise die Pandemie verarbeitet haben“ zu senden. Bevor es also im kommenden Februar-Heft den Rundumschlag mit der 2021er-Auslese aller Mitarbeiter*innen geben wird, legt die Redaktion in dieser Sendung vor. Motto und Mantra liefert die britische Multiinstrumentalistin Emma Jean-Thackrey mit „May There Be Peace“. Die aktuelle Titelkandidatin Jazzmeia Horn legt gleich einen weiteren Festtagsgrundsatz nach: „Let Us (Take Our Time)“ stammt von ihrem Alleingangs-Album „Dear Love“.

Aus Finnland grüßt der Saxofonist Timo Lassy mit „Sointu“. Das zugehörige Album heißt zwar „Trio“, wurde aber mit einem kompletten Streichorchester und dezenten Electronica eingespielt. Bassist Marc Johnson dreht auf „Nardis“ den Namen des Miles-Davis-Freundes Ben Sidran um, eines der Highlights seines ECM-Soloalbums „Overpass“. Bass-Kollege Renaud Garcia-Fons lässt seine Saiten auf „Jenete Viento“ atmen, direkt vom Album „Le Souffle Des Cordes“. Die große Jazz-Sensation, die keine sein sollte (weil sich die Marketingexperten ursprünglich gegen eine Zusammenarbeit mit den „Jazz-Medien“ verwehrten), kam in diesem Jahr in Form der Suite „Promises“ des britischen Produzenten Floating Points mit Pharoah Sanders und dem London Symphony Orchestra.

Esperanza Spalding tat sich im vergangenen Jahr nicht nur mit Wayne Shorter zusammen, um die Mär der Iphigenie neu zu vertonen. Die singende Bassistin eröffnete auch ihr „Songwrights Apothecary Lab“, aus dem uns hier „Formwela 4“ heilen soll. Hiatus Kayote besangen den „Red Room“ auf ihrem Album „Mood Valiant“ und Kamasi- und Kendrick-Produzent Terrace Martin meinte auf seinem zukunftsweisenden Album „Drones“ schlicht „Leave Us Be“. Uli Kempendorff Field bescherten uns auf dem Album „Someone Talked“ das lautmalerische „Argh“, eines der wenigen Stücke (vielleicht sogar das einzige?), das in diesem Jahr gleich zweimal in einem Mixtape zu hören war/en. Das spannungsbiegende Outro kredenzen uns Aki Takase und Daniel Erdmann mit „Pascale“ von ihrem zweiten Duo-Album „Isn’t It Romantic?“. All das gibt es am 24. Dezember ab 11 Uhr auf ByteFM – mit Götz Bühler am Mikrofon. Wir wünschen: Fröhliche Weihnachten!


Playlist #182
für das Jazz thing Mixtape vom Freitag, 24.12.2021, 11-12 Uhr

Emma Jean-Thackrey May There Be Peace Yellow (Movementt/Rough Trade)
Jazzmeia Horn Let Us (Take Our Time) Dear Love (Empress Legacy/artistryofjazzhorn.com)
Timo Lassy Sointu Trio (Wejazz/Groove Attack)
Marc Johnson Nardis Overpass (ECM/Universal)
Renaud Garcia-Fons Jenete Viento Le Souffle Des Cordes (L‘Autre Distribution/Galileo MC)
Floating Points/Pharoah Sanders & London Symphony Orchestra Movement 5 Promises (Luaka Bop/Indigo)
Esperanza Spalding Formwela 4 Songwrights Apothecary Lab (Concord/Universal)
Hiatus Kayote Red Room Mood Valiant (Brainfeeder/Rough Trade)
Terrace Martin Leave Us Be Drones (Sounds Of Crenshaw/BMG)
Uli Kempendorff Field Argh Someone Talked (Yellowbird/edel)
Aki Takase & Daniel Erdmann Pascale Isn’t It Romantic? (BMC/Galileo MC)

Weiterführende Links
ByteFM

Text
Götz Bühler

Veröffentlicht am unter Mixtape

Jazztage Dresden 2022