Jazz thing präsentiert:

Aalener Jazzfest 2024

Das Aalener Jazzfest zählt zu den fünf größten Jazzfestivals in Deutschland. Wie jedes Jahr findet es auch 2024 am zweiten Novemberwochenende (und an den Tagen davor) statt.

Gregory Porter (Foto: Erik Umphrey)

Den Auftakt am Mittwoch, dem 6. November, machen zwei starke Stimmen. Die aus Guadeloupe stammende und in Kanada lebende Malika Tirolien eröffnet den Abend, ihre amerikanische Kollegin Cécile McLorin Salvant – mit französischen und haitianischen Wurzeln – beschließt ihn.

Der Donnerstag gehört allein dem amerikanischen Superstar Gregory Porter. Der Grammypreisträger hat sein Publikum immer wieder überrascht, zum Beispiel mit seiner Würdigung von Nat „King“ Cole oder der Zusammenarbeit mit dem Electro-Act Disclosure („Holding On“). Zuletzt veröffentlichte der Mann mit der Mütze das Album „All Rise“ (Decca/Universal), das in halb Europa die Top Ten stürmte.

Kat Eaton

Am Freitag überschlagen sich die Ereignisse: Mit Jamiroquai’s Matt Johnson, Mica Millar und Kat Eaton stehen gleich drei Acts auf dem Programm – und ein weiterer ist nicht ausgeschlossen.

Der Samstag ist Höhepunkt und Abschluss des Aalener Jazzfests. Der Keyboarder und Pianist Matti Klein, der schon mit Herbert Grönemeyer, Ed Motta, Sarah Connor und Nils Landgren gespielt hat, eröffnet den Abend mit seinem Soul Trio, zu dem der Saxofonist und Bassklarinettist Lars Zander und der Schlagzeuger André Seidel gehören. Wie der Bandname schon verrät, erinnert das Matti Klein Soul Trio an die Soul-Jazzära der 1960er- und 1970er-Jahre des letzten Jahrhunderts, was bei seinem Publikum meist auf eine begeisterte Resonanz stößt.

Zweiter Act des Abends sind die Crossover- und Fusion-helden von Level 42 („Lessons in Love“), die einst ihre Karriere als Jazz-Funk-Band begonnen haben. Erst als Gesang ins Spiel kam, setzte Mitte der 1980er-Jahre der große Erfolg ein.

Electro Deluxe (Foto: Frank Loriou)

Als letzte Band des Abends steht die Electro Deluxe Big Band auf dem Programm. Electro Deluxe starteten vor 20 Jahren in Frankreich als Quartett, und auch bei ihnen setzte der Erfolg ein, als mit James Copley ein Sänger hinzukam. Seitdem hat die Band, die Elemente von Soul, HipHop und R&B umstandslos in ihre Musik integriert, mit Musikern wie Didier Lockwood und Flavio Boltro zusammengearbeitet. Mit ihrem jüngsten Album „Next“ (Stardown/Broken Silence), auf dem Candy Dulfer, Nils Landgren und Fred Wesley gastieren, haben sie ihre ungebrochene Lust an neuen Klängen bewiesen.

Aktuelle Informationen zum Festival findet man auf www.aalener-jazzfest.de.

Foto
Erik Umphrey, o. A., Frank Loriou

Veröffentlicht am unter Live things

Canarias Jazz & Más 2024