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Lisa Bassenge

Geneigter Leser, wie du vielleicht noch nicht weißt, habe ich gerade meine neue Jazzplatte aufgenommen. Die Platte ist aber nur insoweit eine Jazzplatte, dass sie keine Popplatte ist. Oder doch? Also, eine Jazzplatte ist es jedenfalls nicht. Oder doch?

AAAAH!

Am schlimmsten sind immer diese Leute, die einen fragen: „Und was für Musik machst du so?“ Die finde ich fast noch schlimmer als die, die fragen: „Und? Kann man davon eigentlich leben?“ Weil man so in Erklärungsnot gerät. Was soll ich dazu jetzt sagen? Hmm. Vielleicht: Country-Jazz mit einem leichten Singer/Songwriter-Beigeschmack, aber eigentlich in Richtung Pop? Aber ich mag auch Metal und Soul? Und Klassik. Ab jetzt werde ich mich einfach strikt weigern, diese Frage zu beantworten. Punkt. Und aus. Don’t mess with me!

Die Platte ist übrigens auf Deutsch. Bis auf ein Stück. Das ist auf Englisch. Weil ich es schon geschrieben hatte, als ich mich entschloss, die Platte auf Deutsch zu machen. Und jeder, der Musik macht, wird wissen: Man schmeißt nicht einfach ein Stück weg, nur weil es nicht ins Konzept passt. Selbst geschriebene Stücke sind, zumindest für mich, echt harte Arbeit. Ich beneide all jene, die sich einfach so die Hits aus den Fingern saugen, einen nach dem andern. Solche gibt’s ja. Aber ich gehöre leider nicht dazu. So ist die Platte wieder einmal eine bunte Mischung aus allem, was der Plattenschrank und mein Hirn so hergegeben haben. Schumann, Joachim Witt, Udo Lindenberg, Element of Crime, Hildegard Knef und eben icke. Mann, bin ich gespannt, wenn das Ding rauskommt. Ich hoffe, du ebenso, geneigter Leser.

Und nun ende ich mit ein paar Vorschlägen, die mir meine Freunde gemacht haben, als ich sie fragte, über welches Thema ich dieses Mal den Blog schreiben soll.

Kaey: „Für wen bloggst du denn? Mmh, wie wäre es mit Dee Dee Bridgewaters (missglücktem) Versuch, Billie-Holiday-Songs zu interpretieren…?“

Rico: „Schreib doch was über Glenn Miller… Ach egal, Hauptsache, du erwähnst meine neue Platte.“

Christian: „Musik entspringt der Erinnerung an die fernen Sphärenklänge (das Geräusch, das die Planeten machen), die wir gehört haben, als wir zwischen unserem letzten und unserem jetzigen Leben irgendwo da oben gekreist sind (Platon/Pythagoras). Passt wahrscheinlich nicht, war nur so ne Idee…“

Laura: „Meine neue Platte!“

Rainer: „Man könnte auch mal ne Bouzouki bringen, oder?“

Andreas: „Wie geht’s dem Sirtaki während der Griechenlandkrise? Gibt es eine neue Hingabe an die griechische Volksmusik? Und könnte nicht Vicky Leandros zwischen Deutschland und Griechenland vermitteln?“

Jan: „Ich finde, du solltest über Musik mit Alltagsgegenständen schreiben. Alles macht irgendwie ein Geräusch… und manchmal ist das so faszinierend, dass man es als ‚richtige Musik‘ wahrnimmt.“

Noch mal Rico: „Oder du ziehst einen Vergleich zwischen den frühen Shadows und Calexico… und erwähnst meine neue Platte!!!“

Rainer: „DIE BOUZOUKI KLANG DURCH DIE SOMMERNACHT…“

Na gut, so viel dazu. Ich hab euch alle lieb.

Lisa

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