Es ist der Bassist Avishai Cohen, der mit „Eternal Child“ ein Trio-Album der Extraklasse hingelegt hat (es gibt ja auch noch einen Trompeter gleichen Namens). Mit Pianist Itay Simhovich und Drummer Eviatar Slivnik hat Cohen zwei Wegbegleiter an seiner Seite, die „Eternal Child“ zu „the most „jazz‘ album I‘ve made to date“ (Cohen) machen. Später kommt dann auch noch Jeff Ballard als zweiter Schlagzeuger hinzu, und Cohen spielt, um die Konfusion komplett zu machen, manchmal auch noch Klavier. Cohen hat eine lange Geschichte mit Ballard, er hat ihm Chick Corea vorgestellt und davor haben die beiden oft im Duo gespielt, in Ballards Appartement in Brooklyn. Damals hat Ballard ein Fender Rhodes besessen, auf dem ihm Cohen seine Kompositionen vorgespielt hat. Die zehn Tracks auf „Eternal Child“ zeichnen diese – und andere – Geschichte nach und machen die Persönlichkeiten der beteiligten Musiker spürbar.
Text
Rolf Thomas
Ausgabe
, Jazz thing 165
Veröffentlicht am 31. Aug 2026 um 07:59 Uhr unter Reviews