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Ausgabe 165

features Nr. 165 | 2026

Kris Davis

Die Suche nach der eigenen Stimme

Die mittlerweile im Wald in Massachusetts lebende kanadische Pianistin aus New York ist aktuell mit ihrem Trio „Lost In Geneva“ unterwegs. Im Interview spricht sie über die Zusammenarbeit mit Bassist Robert Hurst und Drummer Johnathan Blake, wie sie ihre Schüchternheit überwand oder wie sie Grooves zu einem „Nature Piece“ von Morton Feldman findet.

Salomea

Nichts zu beweisen

Schon beim Projektstart vor zehn Jahren war der SALOMEA-Sound nicht eindeutig festzumachen. Mit dem Album „Axxxis“ führt Rebekka Salomea Ziegler den offenen, genreübergreifenden Sound ihrer Band SALOMEA konsequent weiter – direkter produziert, gemeinschaftlicher entwickelt und textlich weniger verschlüsselt als zuvor.

Steve Swallow

Die Geister unter den Fingern

Es gebe so viel Musik, meint Steve Swallow, die noch gemacht werden wolle. Das Album „Winter Songs“ sei nur ein kleiner Ausschnitt davon. Aber er komponiert so viel wie selten zuvor in seinem langen, klangerfüllten Leben. Auf Tour gehen will er nicht mehr. Ein Glück, dass es Tonstudios gibt, in denen er seine Ideen festhalten kann.

100 Jahre John Coltrane

A Man Supreme

Was machte den Mann und seine Musik so besonders? Warum wird er noch heute so verehrt? Warum berufen sich immer wieder neue Generationen von Musiker/-innen nicht nur im Jazz auf ihn? In diesem Jahr wäre John Coltrane 100 Jahre geworden. Unser von Wolf Kampmann kuratiertes Special nähert sich dem wegweisenden Musiker von verschiedenen Seiten.

Moses Yoofee Trio

Egofrei nach Red Rocks

Was macht es mit jemandem, schon als 14-Jähriger als „Jazzgenie“ bezeichnet zu werden? Moses Yoofee – der Snarky Puppy vor Weather Report kannte – hat’s nicht geschadet. Der Berliner Pianist lässt mit dem Moses Yoofee Trio höchst erfolgreich die Grenzen zwischen R‘n'B, HipHop und Jazz verschwimmen; sein Ego stellt er dabei gern zurück.

João Bosco

Eine Feier des Lebens

João Boscos Lieder sind Standards der populären brasilianischen Musik. Über 30 eigene Alben hat er aufgenommen. Seine Inspirationen kommen aus dem Jazz, den nordafrikanischen Wurzeln seiner Familie, kubanischen Elementen und der Kirchenmusik seines Geburtsortes Ponte Nova. Sein neues Album „Horda“ vereint die zentralen Elemente seines Schaffens.

Gretchen Parlato

Hat sich was verändert?

In 20 Jahren kann viel passieren. Als Gretchen Parlato anfing, da war die Welt noch eine andere. Weshalb sich die außergewöhnliche Jazzvoka-listin heute fragt: Wer war ich, welche künstlerischen Vorstellungen hatte ich, und wo stehe ich jetzt? Einen Teil der Antworten liefert sie mit ihrem aktuellen Album.

Routines & Rituals, Folge 9

Tobias Meinhart trifft Fred Hersch und James Brandon Lewis

Was macht man eigentlich, wenn die nächste Idee partout nicht kommen will? Die beiden Musiker, die der Saxofonist Tobias Meinhart und die Fotografin Mariana Meraz für diese Ausgabe unserer Reihe über Routinen und Rituale im künstlerischen Alltag in ihrer Wahlheimat New York besucht hat, verfolgen ganz unterschiedliche Herangehensweisen, um damit umzugehen: der Pianist Fred Hersch und der Saxofonist James Brandon Lewis.

Stories

Bobby Previte

Doch ein Blick zurück?

Stefon Harris

Eine Wissenschaft der Empathie

Peter Gall

Das Mantra des Pulses

Fred Frith

Monument der Spontanität

Clara Haberkamp

Allein am Klavier

Simon Kuhn

Mit der Geige im Kopf

Ida Sand

Bei sich bleiben

Intro

Keb‘ Mo‘, Esther Kaiser, Martin Iaies, The Womack Sisters, Little North, Sendecki & Spiegel, The Vampires, Saul Williams, Kosmos Trio, Jasmine Myra, Zum Tod von Uli Lemke

Standards

Abo, Facts and Fakes, Notes from New York, Mauerpark, Live things, Jazz Not Jazz, Homegrown, Retro, Blue Rhythm, Free ’n’ Easy, Play, On Tour/Festivals, Scene & Heard

Veröffentlicht am unter 165, Heft