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167: Jazz thing Mixtape auf ByteFM

Joel HarrisonJoel HarrisonZwei gruselige Termine stehen unmittelbar bevor: Halloween und die Wahl zum amerikanischen Präsidenten. Wir räumen dem traditionell grusligeren der beiden in dieser Sendung etwas mehr Raum ein, also den US-Wahlen. Nach Bristol-Bolide Pete Josefs erhebendem „Must Be In Love“, soeben vom Sonar Kollektiv in die Welt geschickt, hören wir eines der beiden neuen (Liebes-)Lieder von Stevie Wonder. Gemeinsam mit Gary Clark Jr. fragt der 70-jährige Soul-Prophet sich und uns „Where Is Our Love Song“, was durchaus politisch zu verstehen ist. (Apropos Stevie: man sollte jetzt unbedingt wieder den Spielfilm „Nothing But A Man“ sehen, ein ebenfalls sehr sozialkritisches Werk aus den frühen 1960ern mit Abbey Lincoln in der weiblichen Hauptrolle – und viel Musik von Stevie Wonder.)

Die britischen Anonyma hinter SAULT veröffentlichen jetzt schon ihr zweites Album in diesem Jahr, nicht weniger politisch und mit „Rise“ untertitelt, den Songtitel „Free“ ernst nehmend. Ebenfalls um Befreiung, vornehmlich gedankliche, geht es Fela-Enkel Made Kuti bei „Free Your Mind“ – düster aktuell, auch aufgrund der derzeitigen Lage in Nigeria. „My Father In Nagasaki“ ist ein irritierender Songtitel auf dem neuen Album „America At War“ des Gitarristen Joel Harrison. Auch nicht unpolitisch ist allein die Tatsache, dass Chris Potter die Zeit des Lockdown genutzt hat, um erstmalig ein Album im Alleingang zu produzieren – darauf spielt der Saxofonist außerdem Klavier, Keyboards, elektrische und akustische Gitarren, Bass, Schlagzeug, Klarinette, Bassklarinette, Flöte, Altflöte und Schlagzeug. Aus dem im Dezember erscheinenden Album „There Is A Tide“, womit er wohl eher den stimmungsmäßigen Tidenhub meint, hören wir heute „Mother Of Waters“.

Aus Richmond, Virginia, stammen Butcher Brown, die jetzt bereits ihr achtes Album veröffentlichen und von Trompeter Christian Scott atunde Adjuah als „positioned to be one of the greatest bands of our era“ gerühmt werden. Wir hören „1992“ vom Neuling „#KingButch“. Ebenfalls arithmetisch betitelt ist Keith Jarretts „Part VIII“ von seinem Album „Live In Budapest“. Zur heutigen Veröffentlichung des Albums wurde erst kürzlich die Schreckensmeldung verkündet, dass der Pianist wohl nie wieder live spielen würde. Und im Studio schon gar nicht. Zum Schluss noch etwas Grusliges, allerdings nur im Titel: „Knochenmann“ heißt das Album des Zuzana Leharova Quartets, das die junge Violinistin und Komponistin in unserer Reihe „Jazz thing Next Generation“ veröffentlicht. Zbigniew wäre stolz auf sie. Und wir sind es sowieso. All das gibt es eine Stunde lang in unserem Mixtape auf ByteFM, am 30. Oktober ab 11 Uhr – mit Götz Bühler am Mikrofon.

Weiterführende Links
ByteFM


Playlist #167
für das Jazz thing Mixtape vom Freitag, 30.10.2020, 11-12 Uhr

Pete Josef Must Be In Love I Rise With The Birds (Sonar Kollektiv/Indigo)
Stevie Wonder Where Is Our Love Song Where Is Our Love Song (Republic)
SAULT Free Untitled (Rise) (saultglobal.bandcamp.com)
Made Kuti Free Your Mind Free Your Mind (Partisan)
Joel Harrison My Father In Nagasaki America At War (Sunnyside/Good ToGo)
Chris Potter Mother Of Waters There Is A Tide (Edition/Membran)
Butcher Brown 1992 #KingButch (Concord/Universal)
Keith Jarrett Part VIII – Live Live In Budapest (ECM/Universal)
Zuzana Leharova Quartet Knochenmann Knochenmann (Double Moon/Bertus)

Text
Götz Bühler

Veröffentlicht am unter Mixtape, New Media