Jazz thing präsentiert:

Michael Wollny "Winterreise"

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“: So beginnt das erste der 24 Lieder von Franz Schuberts „Winterreise“ für Klavier und Singstimme nach Texten des Dichters Wilhelm Müller.

Michael Wollny (Foto: Ilona Dutz)

Komponiert im Jahr vor Schuberts Tod 1828, gilt der Zyklus als paradigmatisches Werk der deutschen Romantik, die Kompositionen beeindrucken und inspirieren bis heute als emblematischer Ausdruck von Einsamkeit und Entfremdung eines Wandernden in schöner, kalter Landschaft.

Michael Wollny, als Pianist sicher kein Fremder, liebt es, mit solchen suggestiven Stimmungen zu spielen, und so greift er in seinem neuen Programm auf Motive aus Schuberts „Winterreise“ zurück, zu der ja allerlei Ohrwürmer wie „Der Lindenbaum“ und der finale, quasi-minimalistische „Leiermann“ gehören, und nutzt sie als Ausgangspunkt für eine eigene, unbegleitete Reise am Piano.

Die beginnt im November, wenn die Nacht schon längst wieder länger ist als der Tag, in Essen und führt im Dezember bis Kassel, bevor sie nach einer Pause zum Jahreswechsel im frostigen Februar fortgesetzt wird.

Jazz thing präsentiert
Michael Wollny „Winterreise“
20.11. Essen, Philharmonie
21.11. Hamburg, Elbphilharmonie,
02.12. Leipzig, Thomaskirche
03.12. Frankfurt, Alte Oper
04.12. Kassel, Karlskirche
19.02. Nürnberg, Opernhaus
20.02. Schwäbisch Hall, Hospitalkirche
23.02. Augsburg, Parktheater Göggingen

Foto
Iona Dutz

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