Jazz thing präsentiert:

Deutsches Jazzfestival Frankfurt 2026

Das altehrwürdige Deutsche Jazzfestival Frankfurt steht vom 13. bis 17. Oktober 2026 unter dem Motto „Von hier aus gesehen“. Mit dem Programm will es der Frage nachgehen, inwieweit Jazz aus Europa Spuren hinterlassen, Duftmarken gesetzt und Eigenständiges hervorgebracht hat. Dass er das getan hat, ist unbestritten. Nur wo und in welchem Maß dies gesehen wird, das wollen einige der Musiker/-innen herausfinden.

Thärichen Tentett (Foto: Denes Gottschalk)

Eröffnet wird das Festival vom Saxofonisten Christof Lauer, der sein klangmächtiges Soloprogramm „Odyssea Sonorium“ spielt, bevor der Neu-Frankfurter Nicolai Thärichen mit seinem Tentett auftritt. Richtig los geht es am Abend darauf mit dem Cosmic Trio des spanischen Marimbaspielers Andrés Coll, dem Quartett des französischen Klarinettisten Louis Sclavis und der hr-Bigband, die den Hessenrocker Ali Neander als Fusion-Gitarristen vorstellt.

Andres Coll Cosmic Trio (Foto: o.A.)

Neugierig machen die beiden Frankfurter Eigengewächse Darius Blair (Saxofon) und Finn Heine (Gitarre), die mit ihrer Band, einem Vokalensemble, und der Vibrafonistin Sasha Berliner eine eigens komponierte Suite aufführen.

Einzige US-amerikanische Bandleaderin beim Festival ist die Pianistin Myra Melford, die mit ihrem Fire And Water Quintet die Bühne entert, während sich Shake Stew um den österreichischen Bassisten Lukas Kranzelbinder die französische Flötistin Naïssam Jalal zur Kontemplation der funkenstiebenden Sound-Eruptionen dazuholen.

Norma Winstone (Foto: Nick Smart)

Der Samstag ist der Clubnacht vorbehalten, unter anderem mit dem Sarah Chaksad Sextett in der Romanfabrik und dem Tom Schlüter Trio in der Denkbar. Für das hr-Bigband-Konzert am Schlusstag hat Großbritanniens Shootingstar am Tenorsaxofon, die junge Emma Rawicz, eine Carte blanche erhalten.

Außerdem trifft die Britin Norma Winstone (Gesang) auf ihren 50 Jahre jüngeren Landsmann Elliot Galvin (Piano), bevor der französische Sopransaxofonist Émile Parisien mit seinem international besetzten Quartett Floating einen öffnenden Schlusspunkt hinter die diesjährige Ausgabe setzt.

Aktuelle Informationen findet man auf www.hr2.de.

Foto
Denés Gottschalk, o.A., Nick Smart

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