Köln: KLAENG Festival 2026

Gleich zwei Mal ist Virelles beim KLAENG Festival zu erleben: mit seinem eigens konzipierten KLAENG-Projekt ebenso wie mit einem unbegleiteten Klaviersoloauftritt am Schlussabend. Eröffnet wird das diesjährige Festival durch das Oktett Being A Friend des in Berlin lebenden, englischen Bassisten Phil Donkin. Dabei wechselt die Besetzungsgröße ständig, weil Donkin das Ergebnis der Begegnungen seiner Musiker:innen wichtiger ist als der Ensembleklang. Einen anderen Weg schlägt das HOAX Quartet ein. Ein Hoax ist ein Trugbild, das als Wahrheit erscheint. Und so klingen die Programme der vier Schweizer:innen auch: als Vexierspiele aus Überraschendem und Mehrdeutigem.
Auch die junge, in Norwegen lebende Dänin Signe Emeluth liebt das Spiel mit Ambivalenzen. Mit ihrem Quartett Amoeba erschafft die Saxofonistin aus Komposition und freier Improvisation einen Sound, den die vier Musiker:innen gleichermaßen filigran wie explosiv zu handhaben wissen. Bevor der US-Amerikaner Chris Potter mit seinem Trio einen expressiven, modern-jazzigen Schlusspunkt hinter die diesjährige Ausgabe des KLAENG Festivals setzt, gibt es noch Konzerte mit dem Kris Davis Trio, den Zawose Queens aus Tansania und der Cellistin, Sängerin und Komponistin Midori Jaeger.
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