Essen: PENG@10

Am ersten Oktoberwochenende vom 2. bis 4. Oktober feiert das Kollektiv seinen zehnten Geburtstag mit dem nächsten Festival. Dabei bleibt man eher unprätentiös und konzentriert sich auf das Wesentliche: ein Musikprogramm auf die Bühne im Maschinenhaus zu bringen, das gleichermaßen den eigenen Ansprüchen genügt, wie es auch die politische Haltung offenlegt. Zum Geburtstag hat man sich und der Jazzabteilung der Folkwang Universität ein Geschenk gemacht. Mit einem „Open Call“ hat man Studierende aufgefordert, sich mit ihren Bands und Projekten für einen Auftritt beim zehnten Festival zu bewerben. Das Quintett Ruji um die Trompeterin Luzie Micha hat dabei das Rennen gemacht und eröffnet nun das PENG-Festival 2026.
Das Trio SVM 3 um die in Moskau geborene Pianistin Svetlana Marinchenko zeigt, wie modern und inspiriert sich mit der Tradition des Jazzpiano-Trios heutzutage umspringen lässt. Ein anderer Höhepunkt im Programm könnte „A Labour of Love“ um die Sängerin Zola Mennenöh werden. Und ein drittes Highlight verspricht das generationsüberbrückende Duo mit der Pianistin Aki Takase und der Violinistin Fabiana Striffler zu werden. Die stilistisch entgrenzte Musik von SO SORRY leitet passend über in die Geburtstagsparty, mit der die Samstagnacht zum Tag wird. Der Sonntag ist dann einem Workshop vorbehalten, mit dem die Moderatorin und Aktivistin Sara Hassan den Teilnehmer:innen ein „Red Flag System“ zum Erkennen von Mustern von Machtmissbrauch in Kunst und Kultur an die Hand zu geben versucht.
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