Sofia JernbergDas Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin wartet im Herbst mit einem Programm auf, das viele Weltmusik-Größen präsentiert. Den Anfang macht bereits am 11. September der kongolesische Star Ray Lema, der in der Vermittlung zwischen afrikanischer Musik und europäischer Klassik seit Jahrzehnten pionierhaftes geleistet hat, gleichzeitig aber ein renommierter Jazzpianist ist. Ins HKW kommt er mit seinem Quintett. Dieses Konzert findet zur Eröffnung der Ausstellung „Nicht alle Reisenden folgen Wegen“ statt. Im Oktober setzt das HKW seine alljährliche Reihe „Ein felasophisches Treffen“ fort, die Fela Kuti als Musiker, Aktivisten, politisch handelnden Menschen und Philosophen feiert. Geladen sind dieses Mal die ghanaische Highlife-Band Santrofi und die Lokalmatadoren von der Berlin Afrobeat Company.
Einen außergewöhnlichen Programmpunkt gibt es Ende Oktober mit der Sopranistin, Performerin und Komponistin Sofia Jernberg, die sich zwischen zeitgenössischer Komposition, Noise, Free Jazz und experimenteller Vokalkunst bewegt. Der Abend ist Teil der Reihe „Cantadoras“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin. Schließlich wird im November das Erbe des Brasilianers Hermeto Pascoal gewürdigt: Seine letzte Band Hermeto’s Mothership fliegt dann zusammen mit der Berliner Combo Andromeda Mega Express Orchestra.