Um die Gitarre dreht sich auf diesem Album tatsächlich alles, denn David Miilmann, dessen Group ein Quintett ist, setzt mit seinem warmen, die menschliche Stimme imitierenden Sound auf der E-Gitarre (er spielt auch Slide-Gitarre und Sitar), die Grundlage für die Musik, die Jazz, Rock und brasilianische Einflüsse miteinander verbindet. Miilmann hat mit Buster Isitt und Elias HP zwei weitere Gitarristen an seiner Seite, Keyboarder Svend Feldbaek Winther und Schlagzeuger Theiss Nemborg machen die Gruppe komplett. Die verströmt tatsächlich gruppendynamische Stärken, die Dynamik, einen Kollektivklang und die individuellen Vorzüge der Beteiligten miteinander verschmelzen. Nach dem Debüt „Waiting For Myself“, das vor fünf Jahren erschien, wurde es höchste Zeit für ein neues Lebenszeichen – dass es so überzeugend ausgefallen ist, ist keine geringe Überraschung.
Text
Rolf Thomas
Ausgabe
, Jazz thing 164
Veröffentlicht am 18. Jun 2026 um 07:58 Uhr unter Reviews