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Rant

To Raise Hell As We Go Along

(Unit/Membran)

Rant – To Raise Hell As We Go Along (Cover)Was für eine schräge Idee: Mit einem Duo aus E-Gitarre und Schlagzeug allerlei Jazz- und Blues-Klassiker zu interpretieren. Gitarrist Torsten Papenheim und Schlagzeugerin Merle Bennett praktizieren das nun schon auf dem fünften Album und Cannonball Adderleys „Work Song“ hat darin ebenso Platz wie „Georgia On My Mind“, „In A Sentimental Mood“, „St. James Infirmary“ oder – das „Moorsoldatenlied“. Der Albumtitel ist ein Zitat aus dem Text zu „St. James Infirmary“: „Put a jazz band on my tail gate to raise hell as we go along“. Und genau das tun Papenheim und Bennett – und dann auch wieder nicht: Denn um „hell“ zu raisen, sind sie dann doch viel zu entspannt unterwegs. Das macht das Album zur perfekten Drei-Uhr-morgens-Platte, wenn totgedudelte Jazz-Standards wie „In Walked Bud“ oder „My Favorite Things“ auf eine Essenz reduziert werden, von der Monk oder Coltrane allenfalls geahnt haben dürften – Echos der amerikanischen Musikgeschichte wehen durch diese exzentrischen Bearbeitungen, von denen Leute wie Henry Kaiser, Jack White oder Eugene Chadbourne begeistert sein dürften.

Text
Rolf Thomas
, Jazz thing 129

Veröffentlicht am unter Reviews

Deutscher Jazzpreis