Burghausen: Look Into The Future

Nik BärtschNik BärtschIn Burghausen startet am 22. Mai die siebte Ausgabe des dreitägigen Festivals Look Into The Future. Unter dem Titel „Music: on the edge“ und kuratiert von den künstlerischen Leitern Cornelius Claudio Kreusch und Johannes Tonio Kreusch präsentiert Look Into The Future ein interdisziplinäres Programm, in dem sich Musik, Tanz, Film und Diskurs begegnen. Den Auftakt bildet eine Performance im Ankersaal: „Neon“ von Dario Wilmington ist eine tänzerische Erwiderung auf die gleichnamige Klanginstallation, die der britische Avantgardist Fred Frith mit den Brüdern Kreusch für das Festival produziert hat, und die am Samstag in der Studienkirche St. Josef mit der Installation „Pink“ fortgesetzt wird.

Ebenfalls interdisziplinärer Art sind die Aufführung des Stummfilms „Wunder der Schöpfung“ (1920) von Hans Werner Kornblum mit Live-Musik des Multiinstrumentalisten PC Nackt, sowie eine Vorstellung des Stückes „Überall & Unterall“ des musikalischen Figurentheaters Wilde & Vogel, die sich für die ganze Familie eignet. Faszinierende Klangwelten versprechen die Solo-Programme „Nexus“ des Rahmentrommel-Virtuosen Mohammed Reza Mortazvari (Ankersaal, 22.5.) und des Schweizer Pianisten Nik Bärtsch (Stadtsaal, 23.5.). Diskursiv abgerundet wird das Programm am Sonntag, 24. Mai, mit einem Talk und einer Performance Lecture: Der Philosoph, Cembalist und Komponist Rolf Basten und der Musikprofessor Andreas Kolinski feat. Monokompatibel nähern sich von zwei verschiedenen Seiten dem Thema der Künstlichen Intelligenz in der Musik.

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Look Into The Future

Text
Eric Mandel
Foto
Christian Senti

Veröffentlicht am unter News

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