Fortsetzung: JAZZ’N’MORE

JAZZ'N'MOREJAZZ‘N'MOREIm September letzten Jahres stellte das Schweizer Magazin JAZZ’N’MORE sein Erscheinen ein. Nun gab es bekannt, dass die Geschichte doch noch nicht vorbei ist: In Zusammenarbeit mit Peewee und Theres Windmüller, die das Magazin fast 25 Jahre lang leiteten, wurde ein neuer Verein gegründet, der künftig die verlegerische Verantwortung übernimmt und die Veröffentlichung im gewohnten Zweimonatsrhythmus ab der Juli/August-Nummer weiterführt. Das Magazin wurde 1996 von Robi Weber und Urs Frey auf Initiative des 2012 verstorbenen Jazzmusikers und Journalisten Kurt Weil unter dem Namen Jazz gegründet. Seit einem Relaunch 2000 führten die Windmüllers die Geschäfte unter dem heutigen Namen.

Zum Vorstand des am 5. Februar gegründeten Vereins, der JAZZ’N’MORE von nun an herausgibt, gehören als Präsident der Initiator Harald Haerter sowie Bernhard Ley, Steff Rohrbach, Philipp Schaufelberger und Nils Wogram. In der Presserklärung wird allerdings betont: „Das Gremium versteht sich teilweise als Übergangslösung und soll sich besonders gendermäßig alsbald neu zusammensetzen. Parallel dazu ist geplant, den Kreis von Mitgliedern, Gönnerinnen und Gönnern gezielt auszubauen, um das Magazin langfristig auf eine breite Basis zu stellen.“ Neuer Geschäftsführer und Nachfolger von Peewee Windmüller ist Sebastian Brunner vom Zürcher Jazzclub Moods, der gemeinsam mit Christof Thurherr und Ruedi Amstutz die Redaktionsleitung übernimmt. Theres Windmüllers Nachfolger als Creative Director ist der Grafiker Urs Althaus. Die Blues-Redaktion leitet weiterhin Marco Piazzalonga.

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Text
Eric Mandel

Veröffentlicht am unter News

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