Viersen: Internationales Jazzfestival

In diesem Jahr findet also das erste Jazzfestival Viersen im neuen Biennale-Rhythmus statt. Der Termin ist das letzte Septemberwochenende vom 25. bis 27. September. An der inhaltlichen Ausrichtung des Programms und dessen Struktur hat sich wenig geändert. Die WDR Big Band feiert zum Beispiel mit den US-Tenorsaxofonisten Chris Potter und Bob Mintzer den 100. Geburtstag von jedes Jahr, während Till Brönner auf der Trompete den imaginären Cantautore gibt und in Viersen die Musik seines aktuellen Albums „Italia“ im Gepäck hat, und der Gitarrist Hanno Busch mit seinem Quartett dorthin zurückkehrt, wo er im Frühjahr noch den WDR Jazzpreis 2026 in Empfang nehmen konnte: in die Festhalle Viersen, von Anfang an Austragungsort auch für das Jazzfestival. Die Sängerin Simin Tander ist dieses Jahr „Artist in Residence“ und tritt am Festival-Freitag gleich dreimal auf: im Duo mit dem Schlagzeuger Jens Düppe, solo und mit ihrem Ensemble Arman.
Der Samstagabend gibt es parallel zum Programm in der Festhalle die beiden Gewinnergruppen der diesjährigen „Jazzband Challenge“ zu hören, und der Sonntag steht im Zeichen von „Junior’s Jazz Open“: mit einem Workshop für Jugendliche ab 12 Jahren unter Anleitung des Gitarristen Busch und einem Kinderkonzert namens „Eule findet den Beat“. „Nach einem Jahr Pause ist die Freude besonders groß“, schreiben Viersens Bürgermeister Christoph Hopp und die Leiterin der Kulturabteilung der Stadt, Nicola Nilles, im Programmeheft: „Das 38. Internationale Jazzfestival Viersen kehrt zurück – lebendig, vielfältig und mit jener besonderen Atmosphäre, die dieses Wochenende seit Jahrzehnten zu einem kulturellen Höhepunkt macht.“
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Jazzfestival Viersen






