Freiburg: SUBTERA

platzhalter_fotoDer Freiburger Musiker und Jazzprofessor Ralf Schmid, der durch seine Kollaborationen mit Paula Morelenbaum und Joo Kraus oder mit der SWR Bigband und Ivan Lins bekannt ist, hat eine interaktive Show namens SUBTERA entwickelt. Vier Musikerinnen und Musiker an Stimme, Cello, Tuba und Synthesizer (Beatric Picas, Tobias Herzog, Lino Schmid, Murat Coşkun) entwickeln Improvisationen aus natürlichen und elektronischen Klängen, nutzen dabei auch Geräuschaufnahmen von Boden, Kompost und Pflanzen, dazu gibt es Licht- und Bildprojektionen. Schmids Vorstellung ist, dass somit unsichtbare Prozesse, die sich im Boden, unserer Lebensgrundlage, abspielen, in Klänge und Bilder umgewandelt werden.

Die Geschehnisse auf der Bühne werden durch Publikumsbeteiligung erweitert: Spielanleitungen sollen die Zuhörenden und -schauenden anregen, durch Bewegungen im Raum den Fortgang der Performance zu beeinflussen. „SUBTERA verbindet ökologische Aufmerksamkeit mit Partizipation und Diversität“, erläutert Schmid. „Es geht um Achtsamkeit gegenüber dem, was unter unseren Füßen geschieht und um die Frage, wie unterschiedliche Impulse zusammenwirken können, ohne dass das Gleichgewicht verloren geht.“ SUBTERA ist Teil von Schmids größer angelegtem Projekt Soil Music, mit dem er Verbindungen zwischen Musik und ökologischem Bewusstsein anregen möchte. Am 29. und 30. Juli wird SUBTERA in jeweils zwei Performances (19 und 21 Uhr mit 30minütiger vorgeschalteter Einführung) auf der Bühne der Lokhalle Freiburg gezeigt.

Weiterführende Links
Soil Music

Text
Stefan Franzen

Veröffentlicht am unter News

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