Anouar BrahemDas Festival Arabesques im südfranzösischen Montpellier geht vom 8. bis 20. September in seine 21. Ausgabe. Die Eröffnung in der Opéra Comédie gestaltet die Marokkanerin Oum mit ihrem Quintett, die ihr neues, traditionell orientiertes Program „Dialddar“ in den Fokus stellt. In einer ungewöhnlichen Hommage widmet sich der Libanese Bachar Mal-Khalifé mit seinem Trio dem Werk des 2020 verstorbenen französischen Sängers Christophe. Unter den Stars des ersten Arabesques-Wochenendes sind dann die Desert-Blues-Größen Imarhan, das Anouar Brahem Quartett und der Pianist Omar Sosa, der sich für das Projekt „Sahravane“ mit der Sängerin Souad Asla zum Brückenschlag zwischen Kuba und Algerien trifft.
Am zweiten Wochenende gibt es den ägyptischen Sänger Abdullah Miniawy zu entdecken, der mit den Posaunisten Robinson Khoury und Jules Boittin auftritt. Weibliche Stimmen sind mit der Libanesin Yasmine Hamdan, der Franko-Algerierin Souad Massi und in einem Doppelkonzert von Emel Mathlouthi und Camelia Jordana vertreten. Eine neue elektronische Facette der Gnawa-Musik stellt sich zum Finale mit Samifati und dem Trance Gnawa Express vor.