Fela KutiNachdem er erst im Februar bei den „Grammy“ einen „Lifetime Achievement Award“ erhalten hatte und sein 1976 erschienenes Album „Zombie“ in die „Grammy Hall of Fame“ einging, wird dem Afrobeat-Vater Fela Kuti in Los Angeles nun eine weitere posthume Ehrung zuteil: Er wird in die „Rock & Roll Hall Of Fame“ aufgenommen, als erster afrikanischer Solokünstler. Die Aufnahmezeremonie findet am 14. November im Peacock Theater in Los Angeles statt, wo sein nachhaltiger Einfluss auf die weltweite Musik, Kultur und den politischen Ausdruck mit dem „Early Influence Award“ gewürdigt wird.
Kutis Popularität ist derzeit, nahezu 30 Jahr nach seinem Tod, am Wachsen: Der zwölfteilige Podcast „Fela Kuti: Fear No Man“ des Journalisten Jad Abumrad ist einer der beliebtesten des Jahres 2025 gewesen und ist für den Peabody Award nominiert. In der Serie kommen unter anderem Burna Boy, Paul McCartney und Barack Obama zu Wort, um Kutis musikalische Innovation als auch seinen politischen Aktivismus zu beleuchten.