Deutsche Jazzunion: Jazz & Diskurs

Urs JohnenUrs JohnenWie soll die Jazzszene der Zukunft aussehen? Und welche Rolle spielen Berufs- und Interessenvertretungen auf dem Weg dorthin? Rechtzeitig zum 50. Jubiläum hat sich die Deutsche Jazzunion (DJU) von August 2022 bis März 2023 im Strategieprozess „Jazz & Diskurs“ mit grundsätzlichen Fragen und Weichenstellungen auseinandergesetzt. In einer Reihe von „Zukunftswerkstätten“ erarbeiteten haupt- und ehrenamtliche Vertreter/-innen der DJU gemeinsam mit Kolleg/-innen aus benachbarten Kulturverbänden und -institutionen neue Ansätze zur Bewältigung aktueller und künftiger Herausforderungen für die Jazzszene in Deutschland.

Mit Fachleuten aus Institutionen wie „Diversity Arts Culture“, Initiative Musik, Goethe-Institut, „Green Touring Network“ oder Netzwerk Junge Ohren und Referent/-innen aus Kommunikation, Unternehmensberatung, IT und anderen Bereichen wurden Themenkomplexe wie digitale Diskursräume und Fundraising, zeitgemäße Exportförderung und ökologische Nachhaltigkeit oder Herausforderungen für den Jazzjournalismus und die Repräsentanz von Jazz im öffentlich-rechtlichen Rundfunk diskutiert.

„Der Prozess ‚Jazz & Diskurs‘ hat uns die Möglichkeit eröffnet, verschiedene Aspekte unserer Verbandsarbeit und unserer strategischen Ausrichtung auf den Prüfstand zu stellen und zukunftsfähig zu machen“, so DJU-Geschäftsführer Urs Johnen. „Gemeinsam haben wir nachhaltige Aktionspläne entwickelt und erste Schritte bereits umgesetzt.“ Zu den Ergebnissen diesen Prozesses zählen unter anderem neue Ansätze zur Finanzierung kultur-und berufspolitischer Arbeit, Konzepte einer digitalen Plattform für barrierearmen, berufsfachlichen Austausch sowie Pflichtenhefte und Positionspapiere in den Bereichen Jazzförderung, Diversität und Nachhaltigkeit.

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Deutsche Jazzunion

Text
Martin Laurentius
Foto
Stefi Marcus

Veröffentlicht am unter News

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