Jazz thing präsentiert:

Kasseler Jazzfrühling 2026

Zum 17. Mal findet 2026 der Kasseler Jazzfrühling statt. Vier Wochen lang, vom 27. Februar bis 28. März, steht diese Stadt in Nordhessen wieder ganz im Zeichen von Jazz und improvisierter Musik.

Shuten Erdenebaatar (Foto: Georg Stirnweiß)

Gleich der Eröffnungsabend macht mit der „European Jazz Night“ um dem jungen Saxofonisten Jakob Manz deutlich, warum ein Festival wie der Jazzfrühling von Bedeutung ist – gesellschaftlich ebenso wie politisch. Manz umgibt sich mit Musiker/-innen aus aller Welt, um das Verbindende und Gemeinschaftsstiftende von Jazz zu feiern. Ihm zur Seite stehen unter anderen die Pianistin Shuteen Erdenebaatar aus der Mongolei, die Saxofonistin Emma Rawicz aus Großbritannien, der Balafonvirtuose Aly Keïta aus Mali und die franko-algerische Cellistin Nesrine. Mit ihnen wird er im großen Saal des Anthroposophischen Zentrums zeigen, dass stilistische Grenzüberschreitung im Jazz eine Notwendigkeit ist, um dem Publikum eine gleichermaßen lebensfrohe wie vitale Performance zu bieten.

Emma Rawicz (Foto: ACT/Gregor Hohenberg)

Das Markenzeichen des Jazzfrühlings ist allerdings die heimelige Atmosphäre im Theaterstübchen, wo man hautnah den Größen des Jazz auf die Finger schauen kann. Das Soul Trio um den Keyboarder Matti Klein gastiert dort ebenso wie der Crooner Jeff Cascaro, auch Frankreichs Shooting-Star am Sopransaxofon, Émile Parisien, lässt es sich nicht nehmen, im Theaterstübchen sein Quartett Floating zu präsentieren.Der Bassist Dieter Ilg spielt im Trio den feinsinnigen Jazz seines aktuellen Albums „Motherland“, während Drummer Chad Wackerman mit den L.A. All-Stars eine rockende Jazz-Fusion ins Rampenlicht stellt oder sich David Helbock (Piano) und Julia Hofer (Bass und Cello) auf eine lyrisch improvisierte Kammermusik einlassen.

Nesrine (Foto: Nerea Coll)

Noch einmal geht es ins Anthroposophische Zentrum, wenn am 14. März Saitenfex Al Di Meola nach Kassel kommt, während der Pianist Edgar Knecht an den zwei Schlusstagen im neu eröffneten Interim im Kasseler Staatstheater mit seinem Trio und dem Staatsorchester Kassel nach Verbindendem von Jazz, Klassik und Weltmusik sucht.

Alle Infos im Web unter theaterstuebchen.de.

Foto
Georg Stirnweiß, ACT/Gregor Hohenberg, Nerea Coll

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