12: European Jazz Conference in Köln

Panels und Workshops zu Themen wie gesellschaftlicher Dialog, kulturelle Innovation und demokratische Resilienz von Jazz und improvisierter Musik werden im Mittelpunkt der zwölften EJC in Köln stehen. Die kreative Musikszene Europas sieht sich mit wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Steigende Kosten, veränderte Förderstrukturen und politische Einflussnahme prägen das Arbeitsumfeld. Die EJC 2026 will Fachleuten aus ganz Europa Raum bieten, um Strategien zu entwickeln, Erfahrungen auszutauschen und neue Ansätze für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit zu erproben.
Die Keynote-Speech kommt vom britischen Pianisten Alexander Hawkins, der Einblicke geben will in seine eigene künstlerische Arbeit und die Entwicklungen der zeitgenössischen Jazzszene. Direkt im Anschluss daran diskutieren unter anderem Shabnam Parvaresh (Klarinettistin und künstlerische Leiterin Morgenland Festival) und Isabel Pfeiffer-Poensgen (frühere Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW) über das diesjährige EJC-Motto „Who We Are, What We Stand For“. Im folgenden Fachprogramm sollen verschiedene Fragen und Themen erörtert werden – wie zum Beispiel über angepasste Finanzierungsmodelle oder digitale Sichtbarkeit.
Parallel dazu gibt es ein Showcase-Festival, mit dem die ästhetische und stilistische Bandbreite der hiesigen Szene dargestellt und die künstlerische Qualität und Vielfalt des Standorts Deutschland im europäischen Kontext gezeigt wird. Mit dabei sind unter anderem Evi Filippou Inevitable, Florian Herzog Almost Natural, GANNA, Holly Schlott Unique, das Olga Reznichenko Trio, Rabih Lahoud’s MASAA, das Sheen Trio und Zola Mennenhöh.
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