Am Ende: Jazz in Essen

Am 17. Mai setzt ein Konzert mit der Musik des amerikanischen Komponisten Louis Thomas Hardin alias Moondog (1916–1999) den Schlusspunkt hinter diese Jazzkonzertreihe. Der französische Saxofonist Sylvain Rifflet huldigt dem „blinden Seher“ mit zeitgemäßen, stilübergreifenden Arrangements, O-Ton-Samples und Visuals. „Ein hochgradig sinnliches Traumtheater“, schwärmte einst der Bayerische Rundfunk. Mit dabei sind der Saxofonist Hugues Mayot, der Gitarrist Csaba Palotaï, Rembrandt Frerichs am Piano und Benjamin Flament am Schlagzeug. Für das Ende von „Jazz in Essen“ werden finanzielle Gründe genannt. Vereinbarungsgemäß endet mit dieser Spielzeit die Unterstützung durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Aber weder in der Stadtverwaltung noch in der Essener Lokalpolitik schien jemand bereit gewesen zu sein, sich für den Fortbestand dieser altehrwürdigen Reihe einsetzen zu wollen.
Weiterführende Links
„Jazz in Essen“






