Halle: Women in Jazz

Die Idee für ein Festival für Jazzmusikerinnen aus aller Welt entstand 2006 als Beitrag zum Stadtjubiläum 1.200 Jahre Halle (Saale). Seitdem haben die Konzertveranstalter Ulf Herden (Cultour-Büro Halle) und Janis Kapetsis (Agentur Kappa Halle) das alljährliche Festival zu einer Institution mit internationalem Ruf ausgebaut, die stolz auf einen weiblichen Besucheranteil von über 50 Prozent verweisen kann. Zu den Highlights der 21. Ausgabe gehören die Auftritte der fünffachen Grammy-Preisträgerin Angélique Kidjo am 8. Mai im Georg-Friedrich-Händel-Saal und der britischen Saxofonistin Nubya Garcia, die am 9. Mai in der Oper Halle das Abschlusskonzert bestreitet.
Mit Spannung erwartet wird außerdem das Preisträgerinnenkonzert des Wettbewerbs „Women in Jazz Next Generation“ am 5. Mail in der Georgenkirche, bei dem drei Bands vor Jury und Publikum um den ersten Platz spielen. Weitere Protagonistinnen des diesjährigen Programms sind die estnische Pianistin Kirke Karja im Doppelprogramm mit dem Duo ihrer Landsfrau, der Pianistin, Sängerin und Komponistin Kadri Vorrand (6.5. in der Georgenkirche), die US-amerikanische Sängerin Somi (7.5. in der Oper Halle) und das Quartett der Schlagzeugerin Eva Klesse (9.5. in der Oper Halle). Die Jazzprofessorin und Deutsche Jazzpreisträgerin 2025 hat seit 2008 in zahlreichen Besetzungen am Festival mitgewirkt und spielt nun erstmals mit eigenem Quartett.
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