Deutscher Jazzpreis: Nominierungen

Die Liste mit den Nominierungen ist lang. Die Sängerin Almut Kühne ist zum Beispiel in „Vokal“ dabei, der Saxofonist Peter Ewald in „Holzblasinstrumente“ und die Trompeterin Lina Alemano in „Blechblasinstrumente“. Überhaupt scheinen die diesjährigen Juror/-innen bei den Musiker/-innenkategorien mal wieder einen besonderen Blick auf die Hauptstadtszene gehabt zu haben – mit weiteren Berliner/-innen wie Olga Reznichenko oder Szabolcs Bognár aka Àbáse in „Tasteninstrumente“, der Geigerin Maria Reich in „Saiteninstrumente“, Ludwig Wandinger und Lukas Akintaya in „Schlagzeug/Perkussion“ oder dem Fabia Mantwill Orchestra in „Großes Ensemble“.
„Album des Jahres international“ könnte „My Life Matters“ des Schlagzeugers Johnathan Blake werden, „Live-Act des Jahres international“ wiederum das Kris Davis Trio. Auch wir von Jazz thing haben in gewisser Weise Grund zur Freude, weil „Jazz thing Next Generation“-Act Shogo Seifert mit „Causes Of Imagination“ (Double Moon/Bertus) als mögliches „Debütalbum des Jahres“ ausgelobt wird. Und zum wiederholten Mal werden zwei traditionsreiche Festivals aus Deutschland, das moers festival und das Jazzfest Berlin, ins Rennen geschickt. Ob es diesmal für eines dieser zwei bedeutenden Musikfeste zum „Festival des Jahres“ reichen wird, weiß man am 25. April, wenn am Schlussabend der jazzahead! in Bremen die Preise mitsamt den Preisgeldern in Höhe von jeweils 12.000 Euro vergeben werden.
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