Jazz thing präsentiert:

UNIT live!

Die Konzertreihe UNIT live! des von den schweizerischen Bassisten Luca Sisera und Andreas Waelti geleiteten Labels Unit Records geht in die nächste Runde.
Maurice Storrer (Foto: o.A.)
Den Auftakt am 4. Februar 2026 macht im Wiener Porgy & Bess der slowenische Saxofonist Jure Pukl mit seinem Quartett unter dem skurrilen Namen Analog AI, das eine Improvisationsmusik spielt, die mit ihren Sequenzierungen wie durch KI konstruiert zu sein scheint, aber ganz analog ist.
Six Terabytes Of Snow (Foto: o.A.)
Die restlichen für das Frühjahr angesetzten Konzerte finden dann ausschließlich in der Schweiz statt. Auch gibt es Neues. Im Musikclub Le Singe im schweizerischen Biel steigt am 21. Februar zum allerersten Mal eine Unit-Label-Night: ein Doppelkonzert mit dem Large Ensemble des Bassisten Ulysse Loup, der kongenial Gedichte von Arthur Rimbaud rauschhaft ins Hier und Heute einer aktuellen Musik überträgt, und der mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichneten Berliner Sängerin Sera Kalo, für die Jazz rau, rotzig und rebellisch zugleich klingen muss.

STRUKTURSTRUKTUR (Foto: Ralph Kühne)Dann stehen Unit-Acts im Fokus des Tramhüsli Jazzfrühlings in Emmenbrücke unweit von Luzern – mit dem herausfordernden Modern Jazz des Maurice Storrer Quartetts (7. März) und den hybridisierten Klängen von Six Terabytes of Snow (12. März), mit collagierter musikalischer Avantgarde von STRUKTURSTRUKTUR (14. März) sowie dem exzessiven World-Jazz von Morpheus Trance um Gitarrist Christy Doran und einem an Sonic Art erinnernden Improv-Sound von MingBauSet um Drummer Gerry Hemingway (19. März).

Philipp Maria Rosenberg (Foto: o.A.)
Das Plakat für den Jazzfrühling hat Niklaus Troxler entworfen, der nicht nur ein bedeutender Grafiker ist, sondern auch Gründer des renommierten Willisau Jazz Festivals. Nicht überhört werden dürfen die übrigen zwei UNIT-live!-Konzerte in der Esse in Winterthur am 12. Februar und im Sternen in Malans am 24. März. In Winterthur will der Pianist Philipp Maria Rosenberg urbanen Jazz mit dem crispen Schmelz von Operettenklängen überziehen, während in Malans der Dreier Troja seinen seit mehr als 20 Jahren erprobten Pianotrio-Jazz zwischen leiser Poesie und druckvollem High-Energy changieren lässt.

Weiterführende Links:
Porgy & Bess
Le Singe
Tramhüsli
Esse

Foto
o.A., o.A., Ralph Kühne, o.A

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