Peter Weiss Quintet

Palanga

(KLAENG Records/klaengrecords.de)

Peter Weiss Quintet – Palanga (Cover)Ein Label wie das von Musikern inszenierte Klaeng Records entspricht dem Geschmack von Peter Weiss auf ganzer Linie, denn schließlich hat der Schlagzeuger bereits Ende der 1970er mit der Gründung des Jazzpool NRW Pionierarbeit für den Zusammenschluss von Aktiven geleistet. Dass er das Album seines neuen Quintetts beim Kölner Jazzkollektiv unterbringt, hat natürlich noch einen weiteren handfesten Hintergrund: Außer dem Düsseldorfer sind nämlich alle Bandmitglieder in der Domstadt ansässig: Hendrika Entzian, Sebastian Sternal, Ryan Carniaux und Kristina Brodersen. Jeder der vier bringt ein eigenes Stück für „Palanga“ mit. Neben ein paar Standards steuert Weiss echte Perlen aus dem großem Fundus seiner musikalischen Biografie bei, wie das immer wieder gern gehörte „Waltz For Pee Wee“ seines Freundes Gunnar Plümer. Dabei kostet das Quintett jede Note der transparent strukturierten Arrangements aus. Der farbenzarte Ensemblesound steht im Vordergrund, solistische Reflexionen über die Themen inklusive einem kleinen Schlagzeugsolo des Bandleaders stärken das Klangbild, Ausbrüche würden da nur stören.

Text
Uli Lemke
, Jazz thing 133

Veröffentlicht am unter Reviews

Peter Weiss Quintet – Palanga

Palanga

(KLAENG Records/klaengrecords.de)

Ein Label wie das von Musikern inszenierte Klaeng Records entspricht dem Geschmack von Peter Weiss auf ganzer Linie, denn schließlich hat der Schlagzeuger bereits Ende der 1970er mit der Gründung des Jazzpool NRW Pionierarbeit für den Zusammenschluss von Aktiven geleistet. Dass er das Album seines neuen Quintetts beim Kölner Jazzkollektiv unterbringt, hat natürlich noch einen weiteren handfesten Hintergrund: Außer dem Düsseldorfer sind nämlich alle Bandmitglieder in der Domstadt ansässig: Hendrika Entzian, Sebastian Sternal, Ryan Carniaux und Kristina Brodersen. Jeder der vier bringt ein eigenes Stück für „Palanga“ mit. Neben ein paar Standards steuert Weiss echte Perlen aus dem großem Fundus seiner musikalischen Biografie bei, wie das immer wieder gern gehörte „Waltz For Pee Wee“ seines Freundes Gunnar Plümer. Dabei kostet das Quintett jede Note der transparent strukturierten Arrangements aus. Der farbenzarte Ensemblesound steht im Vordergrund, solistische Reflexionen über die Themen inklusive einem kleinen Schlagzeugsolo des Bandleaders stärken das Klangbild, Ausbrüche würden da nur stören.

Text
Uli Lemke
, Jazz thing 133

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