Pat Metheny

The Unity Sessions

(Nonesuch/Warner)

Pat Metheny – The Unity Sessions (Cover)Der Name Pat Metheny war mal ein Synonym für Überraschung. Dass dies auch immer noch der Fall sein kann, zeigt er als Gast auf der neuen CD des Cuong Vu Trios. Mit seiner Unity Group oder Band – ganz nach Belieben – zelebriert er nicht nur einmal mehr Jazz nach Vorschrift, sondern er plagiiert sich selbst. Denn was ist es sonst, wenn er den bereits auf Jack De Johnettes Album „Parallel Realities“ verwendeten Song „John McKee“ noch mal unter dem Titel „Roof Dogs“ aufleben lässt? Und wer, bitte schön, braucht all die Zweitversionen von Songs, die schon auf den anderen Unity-Alben aufgetaucht sind? Wenn er denen wenigstens neue Aspekte abgewinnen würde. Diese aufs zweistündige Doppel-CD-Format aufgepumpte Kollektion klingt wie ein verschämtes Outtake-Album. Das ist trotz gelegentlich aufblitzender Momente schwach und eines Metheny nicht würdig. Das alles andere als einzigartige Unity-Konzept kann mit seinen endlosen Unisono-Parts von Gitarre und Saxofon die Pat Metheny Group nicht vergessen machen.

Text
Wolf Kampmann
, Jazz thing 114

Veröffentlicht am unter Reviews
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