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Marsmobil

Black Album

(Compost/Groove Attack)

Marsmobil - Black AlbumKomponiert und eingespielt hat Multi-Instrumentalist Roberto Di Gioia seinen vierten, lang erwarteten Longplayer diesmal im Alleingang. Nur Weggefährte Wolfgang Haffner durfte bei zwei Stücken ans Schlagzeug. Das ist konsequent, startete der langjährige Passport-Keyboarder und international gefragte Sideman sein Marsmobil Ende der 1990er-Jahre doch mit der Mission, neue Freiräume für das eigene musikalische Schaffen zu erkunden. Tiefer als zuvor führt uns der 46-Jährige in Klänge und Sounds, die ihn inspirieren. Da sind natürlich die Beatles, seine erklärte Lieblingsband, aber auch Bezüge zum experimentell-theatralischen Album „Head“ der Monkees. Das psychedelische Element des Westcoast-Sounds ist als Einfluss spürbar, die Klang-Collagen von Pink Floyd standen ebenso Pate wie die Song-Komplexität des legendären Beach-Boys-Albums „Pet Sounds“. Es ist ein berauschender, kaleidoskopartiger Trip in die späten 1960er-, frühen 70er-Jahre, auf den uns dieses „Black Album“ schickt. Böse Zungen mögen mit Blick auf das Cover behaupten, derlei habe einen Bart. Bei Marsmobil klingt es frisch und liebevoll.

Text
Stephan Oettel
, Jazz thing 90

Veröffentlicht am unter Reviews

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