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Marius Neset - Golden ExplosionHört man sich zum ersten Mal durch die elf Stücke von „Golden Explosion“, dann will man gar nicht glauben, dass der norwegische Saxofonist Marius Neset gerade erst 25 Jahre alt ist. Schon gleich in den ersten drei Nummern zeigt der Tenor- und Sopransaxofonist seine Muskeln: kraftstrotzend, experimentierfreudig, jugendlich frisch. Doch man würde der Improvisationsmusik von Neset nicht gerecht werden, wenn man den Norweger auf sein Virtuosentum reduzieren würde. Denn es ist das Zusammenspiel mit den Musikern seines Quartetts (das er übrigens ebenso ganz unbescheiden Golden Explosion nennt), das die CD so überzeugend klingen lässt: die Art und Weise, wie sich die Musiker zu Höchstleistungen antreiben, wie sie antizipierend die Ideen aufgreifen und transformieren, wie sie sich in den ungeraden Metren und rasenden Tempi geradewegs zu Hause fühlen. Und „Golden Explosion“ legt auch Zeugnis ab von einem besonderen Lehrer-Schüler-Verhältnis: Denn die Keyboards (plus Tenorhorn und Trompete) spielt Django Bates, bei dem Neset am Kopenhagener Rythmisk Musik Konservatorium studiert hat. Und der britische Tausendsassa fühlt sich hörbar wohl in der tosenden und tobenden Brandung, wie sie der 25 Jahre jüngere Neset mit „Golden Explosion“ lostritt.

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