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Maria Mendes

Saudade, Colour Of Love

(Challenge/Bertus)

Maria Mendes – Saudade, Colour Of Love (Cover)Es beginnt – seltsam. Zuckriges Streicher- und Bläserallerlei des Metropole Orkest, eine Stimme, die zwar schön ist, aber hart am Kitsch entlangschrammt: Die großorchestrale Version des Fado, eine pompös aufgetragene Melange aus Schmelz und Saudade. Urplötzlich verwandelt sich jedoch der Opener „Com Que Voz“. Maria Mendes und der Klangkörper unter der Leitung von John Beasley streifen ihr glatt gebügeltes Outfit ab und lassen sich in einen Strudel voller Klaviercluster und Klarinettenskalen treiben. Nur ein Vorgeschmack auf die Wechselbäder, in die Mendes im Mai dieses Jahres ihr Publikum in Amsterdam und Limburg tauchte und die nun als emotionales, disparates Live-Album erscheinen. Ein reines Fadoalbum sei die Auswahl aus portugiesischen Volksliedern und einer Hermeto-Pascoal-Komposition nicht geworden, betont die in den Niederlanden lebende Sängerin. Aber auch kein traditioneller Jazz. Ja, was denn dann? Das Bemühen, Musik fernab von Definitionen und Beschränkungen zu kreieren, kann man ihr nicht absprechen. Aber allein Mendes‘ Heimatsprache bugsiert die Musik unweigerlich in eine bestimmte Klischeeecke.

Text
Reinhard Köchl
, Jazz thing 145

Veröffentlicht am unter Reviews

Leverkusener Jazztage 2022