Lyambiko

Love Letters

(OKeh/Sony)

Lyambiko - Love Letters (Cover)Alte Liebesbriefe der Großeltern ihres Ehemanns, gefunden auf dem Dachboden, inspirierten Lyambiko und ihre Band zu neuen Songs über das ewige Thema, die Liebe. Die Sängerin kombiniert die neuen Songs mit Standards, die die Großeltern (die Briefe entstanden zwischen 1933 und 1944) gehört haben könnten. Das führt dazu, dass Lyambiko herrlich unbefangen „Some Day My Prince Will Come“ trällert, als ob es die voluminöse Jazzgeschichte des Songs gar nicht gegeben hätte, und die neuen Songs brauchen sich zwischen den Evergreens wahrlich nicht zu verstecken. Sei es das von Pianist Marque Lowenthal im Reggaerhythmus schunkelnde „Things Are Looking Up Again“ oder der von Lyambiko selbst verfasste Jazzwalzer, der dem Album seinen Namen gibt. Zu Lyambikos regulärem Trio gesellt sich der Trompeter Martin Auer, der der Musik eine zusätzliche Klangfarbe und eine wunderbar nostalgische Patina verleiht.

Text
Rolf Thomas
, Jazz thing 120

Veröffentlicht am unter Reviews
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