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Luka Bloom

Head & Heart

(Skip/Soulfood)

Luka Bloom – Head & Heart (Cover)Wenn ein so profunder Singer/Songwriter wie Luka Bloom ein Album veröffentlicht, bei dem Coverversionen den Ton angeben, muss er gute Gründe haben. Ausgerechnet Keith Jarretts Interpretation des Klassikers „My Wild Irish Rose“ gab den Anstoß. Der irische Barde verliebte sich in die hübsche Version der alten Melodie, suchte nach weiteren ähnlich gefühlvollen Liedern und wurde fündig: Bei Songpoeten aus der Nachbarschaft wie Ewan MacColl oder John Martyn, bei den progressiven Traditionalisten John Hartford und Bob Coltman sowie bei Bob Dylan, Don Maclean und ein paar Evergreens der englischsprachigen Folklore. Nicht nur mit seiner sonoren Stimme und deren wunderbar irischem Phrasing sowie gewohnt ausgezeichnetem Picking oder Strumming auf Stahl- und Nylonsaiten erforscht Bloom die Balladen: Für sechs Songs tat er sich mit dem Phil Ware Trio zusammen, einer der interessantesten Jazzbands Irlands, und das Ergebnis klingt „laid back“ und substanziell zugleich, federleicht und bluestrunken. Und doch ist es wieder ein eigenes Lied, das herausragt: Mit „Liffeyside“ zollt Bloom seiner Heimatstadt Newsbridge einen sehr poetischen Tribut.

Text
Uli Lemke
, Jazz thing 103

Veröffentlicht am unter Reviews
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