Lee Ritenour

A Twist Of Rit

(Concord/Universal)

Lee Ritenour – A Twist Of Rit (Cover)Die einfallsreichere Art für ein „Best of“ ist es, alte Songs, die man dem Fan noch einmal nahebringen möchte, frisch zu verpacken, sie in einem etwas anderen Licht zu präsentieren. Und das macht der US-Fusiongitarrist Lee Ritenour hier auf „A Twist Of Rit“, nahm dafür Stücke, die schon auf seinem Debütalbum „First Choice“ von 1975 und späteren wie „Rit“ oder „Friendship“ zu hören waren. Doch es gibt auch drei neue Nummern, darunter das vergnügt funkige Titelstück. All das spielt Ritenour in seinem unverwechselbaren edlen, melodischen Sound mit alten Weggefährten wie Patrice Rushen, Dave Grusin, Paulinho da Costa, Ernie Watts und ein paar Newcomern. Zusätzlich und erstmalig in diesem Umfeld dabei die Gitarrenlegenden WahWah Watson und David T. Walker. Speziell die ganz frühen Songs „Wild Rice“, „Fatback“ und „Sweet Syncopation“ erweisen sich als langlebige Klassiker des Genres, hören sie sich doch auch nach 40 Jahren kein bisschen angestaubt an. Was nicht daran liegt, dass die Arrangements ein wenig poliert wurden, sondern es Ritenour und seiner Mannschaft hörbar Spaß bereitet, noch einmal in ihre Vergangenheit als junge Musiker zu blicken. Schönes Déjà-vu.

Text
Olaf Maikopf
, Jazz thing 110

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/lee-ritenour-twist-rit/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.