Douglas Dare

Whelm

(Erased Tapes/Indigo)

Douglas Dare – Whelm (Cover)Wahrscheinlich sieht sich Douglas Dare mehr als Poet denn als Musiker. Das lässt jedenfalls das der CD beigelegte Heftchen vermuten, ist es doch gestaltet wie die Miniaturausgabe eines Gedichtbandes. Nachdem er mit der EP „Seven Hours“ erstmalig für Aufmerksamkeit sorgte, veröffentlicht der 23-jährige Londoner Singer/Songwriter nun sein Debütalbum folgerichtig auf dem Neoklassik-Label Erased Tapes. Da passt er mit seiner vorsichtigen, melodischen Klaviermusik, die er durch minimalistische Percussionselemente und dezente Gänsehaut-Elektronik anreichert, auch bestens hin. Derart atmosphärisch vertont, trägt er seine intimen, melancholischen Gedichte in eindringlichem Gesang vor, wobei Dare eine gewisse Nähe zu Rufus Wainwright, James Blake oder Hauschka zeigt – jedenfalls in seinem Verständnis für große Melodien in Kombination mit fragiler Musik. Empfehlenswert!

Text
Olaf Maikopf
, Jazz thing 104

Veröffentlicht am unter Reviews
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1 Kommentar zu „Douglas Dare – Whelm - Whelm“

  1. Schöner kleiner Artikel. Ich wollte euch an dieser Stelle kurz einen anderen Blog-Artikel empfehlen: http://blog.artistxite.de/2014/05/15/douglas-dare-artistxite-newcomer/

    Kleiner Newcomer-Check zu Douglas. Wenn ihr Lust habt, lasst den Kommentar stehen, ansonsten einfach löschen :-)

    VG
    Phil

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