Charlotte Ortmann

Ride On

(HGBS/FMS)

Charlotte Ortmann - Ride OnFlöten, Drums und Bass plus ein paar Effektgeräte: Das klingt ziemlich abgespeckt, geradezu archaisch. Doch was das Trio der jungen Kölnerin aus dieser Konstellation herausholt, kann gewaltig grooven. Charlotte Ortmann, ihre Kollegen Caspar van Meel an Kontra- oder E-Bass und Drummer Dominic Brosowski schalten zwischen weiten, freien Räumen, sphärischen Soundscapes und packenden Riffs hin und her. Die Rhythmusküche der drei Musiker passt in die Tanzhallen der HipHop-Fans, spielt mit psychedelischen Elementen des Funks und sie erinnert mit Anklängen an die Bluestonleiter streckenweise gar an die hypnotischen Fife-&-Drum-Bands aus den Mississippi Hills. Und dass Ortmann auch in der europäischen Klassik geschult ist, lässt sich ebenfalls in ihren dynamischen Kompositionen verorten, in denen viel Raum für packende Improvisation gegeben ist. Und den nutzen die Beteiligten allemal.

Text
Uli Lemke
, Jazz thing 96

Veröffentlicht am unter Reviews
Trackback URL: https://www.jazzthing.de/review/charlotte-ortmann-ride-on/trackback/

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Abonnieren: Benachrichtigung bei neuen Kommentaren
oder ohne Kommentar abonnieren.