Neuwied: Jazzfestival@49

Aki TakaseAki Takase49: Das ist schon eine imposante Zahl für ein Jazzfestival, das seit 1978 regelmäßig in einer Stadt ausgetragen wird, die nicht unbedingt im Zentrum dieser Musikgattung steht. Doch die Liste der Namen von Musiker:innen und Bands, die seitdem beim Jazzfestival Neuwied live auf der Bühne zu erleben waren, liest sich genauso imposant: Pat Metheny, Gary Burton, John Abercrombie, John McLauhglin, Lester Bowie, das Art Ensemble of Chicago waren irgendwann einmal ebenso zu Gast in dieser Stadt am Rhein gegenüber der Moselmündung wie zum Beispiel Markus Stockhausen, die Kölner Saxophon Mafia, Aki Takase, Rabih Abou-Khalil oder Martin Tingvall. 2026 findet dieses Jazzfestival zum 49. Mal statt: und zwar vom 13. bis 15. November wieder im Kammermusiksaal von Schloss Engers.

Den Festivalauftakt macht die Pianistin Aki Takase, die diesem Jahr mit dem Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk gewürdigt worden ist. Seit Jahrzehnten steht die in Japan geborene, seit langem in Berlin lebende Musikerin für eine musikalische Sprache an der Schnittstelle von Komposition, Improvisation und kultureller Traditionen. Weiter geht es mit dem norwegischen Duo Tord Gustavsen (Piano) und Trygve Seim (Saxofon), das dem Publikum ein Konzert von außergewöhnlicher Tiefe, Ruhe und emotionaler Intensität verspricht. Für den Schlusstag kommt zum Festival nach Neuwied der gleichfalls aus Norwegen stammende Saxofonist Marius Neset mit seinem Quartett, gemeinsam lässt man rhythmische Präzision, spontane Spielfreude und mitreißende Dynamik eine Einheit werden.

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Jazzfestival Neuwied

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Martin Laurentius
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Frank Siemers

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