5: New Colours Festival

Gitarrist und WDR-Jazzpreis-Gewinner 2026, Hanno Busch, eröffnet mit seinem mit dem in Österreich lebenden, irischen Tenorsaxofonisten Matthew Halpin zum Quartett erweiterten Trio das diesjährige New Colours Festival, bevor an den folgenden Tagen einige Matinee-, Nachmittags- und Abendkonzerte stattfinden. Eines der Nachmittagskonzerte ist dem Norweger Håkon Kornstadt vorbehalten, der dem Publikum einen Grenzgang zwischen seinem Spiel auf dem Tenorsaxofon nordischer Jazzprovenienz und seinem durch die Oper geschulten Gesang eröffnet. Auch das Abendkonzert mit Kornstadts Landsleuten im Quartett unter der Leitung des Gitarristen Eivind Aarset verspricht zeitgenössisch-grenzgängerisch zu werden. Dann ist noch ein Matineekonzert mit dem Trompeter Markus Stockhausen, der seine Vorstellung einer intuitiven Musik mit den Mitgliedern seiner Group auf die Bühne bringt. Und für dieses Jazzfestival in Gelsenkirchen sind die Konzertstätten, an denen es stattfindet, von besonderer Bedeutung: das Musiktheater im Revier etwa, oder der Nordsteinturm, die Kaue und der Stadt.Bau.Raum. Das sind Orte, die gleichermaßen für die Historie dieser Stadt im nördlichen Ruhrgebiet stehen wie sie deren Strukturwandel symbolisieren.
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