Neues Buch: Music Refuge

Kenny war es dabei wichtig, die Zuflucht Suchenden nicht als Passive oder Abhängige zu begreifen, sondern als Akteure, die Kulturen erfinden und transformieren, anstatt bereits existierende zu assimilieren, und so mit der Musik eine neue Zugehörigkeit zu beanspruchen. So porträtiert sie zum Beispiel einen kongolesischen DJ, der seit einem Jahrzehnt die Szene seiner neuen Heimatstadt Galway prägt. Kenny: „Musik entsteht im Buch nicht als Ablenkung oder Form der Integration, sondern als soziale, emotionale und kulturelle Praxis, durch die Menschen ihr Leben aktiv gestalten, während sie unter Bedingungen von Unsicherheit, Überwachung und Zeitlichkeit leben.“ „Music Refuge – Living Asylum Through Music“ erscheint bei der Oxford University Press.
Weiterführende Links
„Music Refuge – Living Asylum Through Music“






