Preis der deutschen Schallplattenkritik: Longlist

Zu den elf aussichtsreichen Kandidat:innen in der Kategorie „Weltmusik“ zählen Fatoumata Diawara („Massa“, Nø Førmat), die südafrikanische Band BCUC („The Road Is Never Easy“, Out Here), die algerisch-französische Singer/Songwriterin Souad Massi („Zagate“, Backing Track) und die Klezmatics mit ihrem Comeback-Album „We Are Made For These Times“ (Asphalt Tango). Im Bereich Filmmusik ist Daniel Pemberton für gleich zwei Soundtracks vorgemerkt, und zwar jeweils für „Hail Mary“ (Milan) und „The Drama“ (A24 Music). Für alle, die sich beim Plattenkauf noch gern durch Kritikerurteil inspirieren lassen, lohnt sich auch ein Blick auf die vermischten Kategorien, wie zum Beispiel „Grenzgänge“, mit Alben von unter anderem Mahan Mirarab („Unspoken“, ACT), Judith Berkson („TheeThey Thy“, ECM) und Nite Bjuti („Minwi“, Intakt) oder „Electronic und Experimental“, wo sich Alben von Johanna Borchert & Miles Perkin („The Match“, enja yellowbird) und Irmin Schmidt („Requiem“, Future Days Music) neben der allerletzten Session von Lee Scracth“ Perry mit den Elektronikern Mouse on Mars („Spatial, No Problem“, Domino) finden.
Das Durchschnittsalter der nominierten Künstler:innen ist, soweit sie überhaupt noch am Leben sind, selbst in Kategorien wie „Alternative“ ziemlich hoch, doch mit Aldous Harding („Train On The Island“, 4AD), Thundercat („Distracted“, Brainfeeder) sind auch einige verhältnismäßig junge Talente auf der Liste „Pop“ gelandet, während die momentan allgegenwärtige Ikkimel mit „Poppstar“ (Four Music) und Jalen N’Gonda („Doctrine of Love“, Daptone) es neben Vince Staples („Cry Baby“, Concord) und den guten alten Brooklyn Funk Essentials („Black Butterfly“, Dorado) auf die „R&B, Soul und Hip-Hop“-Liste geschafft haben.
Weiterführende Links
Preis der deutschen Schallplattenkritik Longlist






