153: Die neue Ausgabe von Jazz thing

Jazz thing 153 Charles Lloyd (Cover)Jazz thing 153„Mit Charles Lloyd haben wir mal wieder einen echten amerikanischen Jazzhelden auf dem Cover – den letzten Aktivposten des Jazz der 1960er-Jahre“, schreibt der Chefredakteur und Herausgeber Axel Stinshoff im Editorial zur neuen, 153. Ausgabe von Jazz thing. „Sein neues Doppelalbum hat nicht nur mit ,The Sky Will Still Be There Tomorrow‘ einen der schönsten Titel der letzten Zeit, an der Seite von meist deutlich jüngeren Musikern zeigt er sich zudem überaus vital und höchst relevant. Im Interview mit Wolf Kampmann berichtet er von seinen Bemühungen, die Welt durch Schönheit zu verändern. Und weil das heute mehr denn je von Nöten ist, macht er immer weiter damit – gut so!“

Der Saxofonist Kenny Garrett macht sich mit seinem neuen Album „Who Killed AI“ Gedanken über die Zukunft, wenn künstliche Intelligenz immer mehr die Oberhand gewinnen könnte, während sein Landsmann und Instrumentalkollege Kamasi Washington ganz im Hier und Jetzt mit den Menschen kommunizieren möchte. Camae Ayewa aka Moor Mother sinniert wiederum mit ihrem Album „The Great Bailout“ und dem gleichnamigen Gedichtband darüber, dass hinter der postkolonialen Geschichte noch längst kein Schlussstrich gezogen worden ist, und Lizz Wright hat kürzlich ihr eigenes Label an den Start gebracht – und fühlt sich seither freier denn je. Vielleicht das Comeback des Jahres hat John Lurie hingelegt und nach langer Pause als Gitarrist und nicht als Saxofonist „Painting With John“ veröffentlicht.

Für unsere Interview-Reihe „Produktivkräfte der Musikwelt“ hat Ralf Dombrowski mit der Regensburger Festivalmacherin und Konzertagentin Anastasia Wolkenstein gesprochen. Und dann noch unter anderem in Jazz thing 153: Julian Lage und Aki Takase, Markus Stockhausen, Christoph Haberer, André Nendza und Lynne Arriale. Diese US-amerikanische Pianistin ist auch am 11. April Gast bei „Jazz thing at the King“ im Kölner King Georg. „Nicht fehlen darf natürlich der alljährliche Hinweis auf die jazzahead! in Bremen: Wir werden an unserem Stand 6D26 zu finden sein und freuen uns auf viele spannende Begegnungen und Gespräche mit Euch und Ihnen“, so Stinshoff am Schluss seines Editorials. Ab dem 28. März ist die 153. Ausgabe von Jazz thing am Kiosk – und kurz zuvor schon bei den Abonnent/-innen.

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Text
Martin Laurentius

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Deutscher Jazzpreis 2024