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Am 28. Februar in Gütersloh: Dieter GlawischnigDieter Glawischnig

Er sträubte sich anfangs, als „Jazz Legend“ bezeichnet zu werden. Als Götz Bühler für die aktuelle Ausgabe von Jazz thing Dieter Glawischnig besucht hatte, meinte der Pianist, Komponist und Pädagoge nur, dass es ihm eigentlich nicht gefallen würde, eine Legende zu sein. Dennoch ließ sich der 1938 in Graz geborene Glawischnig auf das Gespräch mit Bühler für die Artikelserie „European Jazz Legends“ ein – und erzählte mit Sprachwitz über seine verschiedenen Karrierestationen in Östereich, den USA und Hamburg, wo er bis 2008 Chefdirigent der NDR Bigband war und zudem eine Professur an der von ihm 1985 ins Leben gerufenen Jazzabteilung der Hochschule für Musik und Theater hatte. „Ich war der einzige und erste, der Ornette Colemans ,The Shape Of Jazz To Come‘ hatte“, erinnert sich Glawischnig an seine Anfangsjahre als Jazzmusiker in Österreich: „Schon gut, dass man die Jazzwurzeln bewahrt. Nur: Was ist denn Jazz? Da hat uns die Platte von Coleman schon bekräftigt.“

Am 28. Februar wird Glawischnig im Rahmen der WDR 3/Ö1 Jazznacht im Theater Gütersloh auftreten. Mit zwei Projekten, die biografisch sind. Seine Zusammenarbeit mit seinem Landsmann, dem Dichter Ernst Jandl, zählt Glawischnig noch heute zu den Höhepunkten seiner Karriere, auch als Leiter der NDR Bigband. „Ich hatte viele Auftritte mit ihm, oft auch mit der Bigband oder sehr oft mit meinen kleinen Gruppen Neighbours und Cercle“, erzählt er, „das haben wir dann nach Jandls Tod mit dem großartigen Schauspieler Dietmar Mues fortgesetzt. Was der aus den Texten rausgeholt hat, das war wirklich toll.“ In Gütersloh wird Glawischnig mit der WDR Big Band das Jandl-Programm adaptieren; dann liest aber Wanja Mues, Sohn des 2011 tödlich verunglückten Dietmar Mues, die Texte. Davor kommt es zu einem Treffen von Vater Dieter und Sohn Hans Glawischnig (Bass) mit einer weiteren „European Jazz Legend“, dem Trompeter Manfred Schoof. Zwischendrin wird Götz Bühler eine Gesprächsrunde mit Glawischnig und Schoof moderieren. Alle Konzerte (unter anderem mit dem WDR-Jazzpreisträger-Duo Florian Weber und Markus Stockhausen) an diesem Abend gibt es direkt im Anschluss ab 0:05 Uhr in der Jazznacht der Kulturradios WDR 3 und Ö1 in Nordrhein-Westfalen und Österreich zu hören – und via Streaming darüber hinaus.

Weiterführende Links:
WDR 3/Ö1 Jazznacht

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

Foto
Lutz Voigtländer

Veröffentlicht am unter News
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