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TraumzeitZur Traumzeit in DuisburgDie Diskussion um die zukünftige Ausrichtung der Traumzeit in Duisburg geht weiter. Mit dem Festival 2009 gab Tim Isfort seinen Einstand als neuer Künstlerischer Leiter, in der Nachfolge vom Traumzeit-Erfinder Wilfried Schaus-Sahm. Doch schon nach der Festival-Ausgabe im Sommer 2011 beendete der langjährige Hauptsponsor, die RWE Deutschland AG, die Förderung der Traumzeit, sodass Isfort, das Festivalbüro unter der Leitung von Frank Jebavy und die Stadt Duisburg vor dem Problem standen, wie sie das Festival 2012 finanzieren können – mit der Konsequenz, dass die Traumzeit 2012 im Frühjahr vom Duisburger Kulturdezernenten Karl Janssen abgesagt worden ist. Gleichzeitig schwelt seit Herbst 2011 ein Konflikt zwischen Isfort und dem Festivalbüro sowie der Stadt, bei dem sich beide Seiten am Schluss nicht einmal mehr die Mühe gemacht haben, „in gegenseitigem Einvernehmen“ auseinander zu gehen. In einer Pressekonferenz am 31. Oktober hat Isfort jetzt einen Schlussstrich gezogen. „Gerne hätte ich mich an der Weiterentwicklung eines einmaligen Festivals für unsere Region beteiligt“, so Isfort. „Das zukünftige Festival der Duisburger Verwaltung lässt sich jedoch nicht mehr mit meinem Verständnis einer traditionsreichen und renommierten Traumzeit vereinbaren.“

Dessen ungeachtet hat Jebavy Ende Oktober den Termin für das kommende Jahr bekannt gegeben: Vom 21. bis 23. Juni 2013 wird die Traumzeit wieder im Landschaftspark Nord in Duisburg stattfinden. „Wir setzen weiter auf Kontinuität und wollen den Umbau des Festivals fortsetzen, wie er mit Tim Isforts Berufung zum Künstlerischen Leiter begonnen wurde“, sagt der Leiter des Festivalbüros. Die Finanzierung für vorerst ein Jahr ist gesichert – auch wenn der Duisburger Stadtrat mit seinem Beschluss vom 24. September die Verantwortlichen in der Verwaltung aufgefordert hat, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, um die Traumzeit wieder regelmäßig jedes Jahr im gewohnten Umfang stattfinden zu lassen. 320.000 Euro bringen Festivalbüro und Stadt Duisburg auf, 80.000 sollen von Sponsoren kommen und rund 100.000 Euro will man über den Ticketverkauf einnehmen – weshalb man überlegt, an jedem der drei Festivaltage einen prominenten Headliner zur Traumzeit zu holen. Zudem hat man einen Antrag auf Förderung des Festivals beim Land in Düsseldorf gestellt. Ein neuer Künstlerischer Leiter wird vorerst nicht berufen. Vielmehr soll ein Team aus mehreren Beratern und Kuratoren unter Führung von Jebavy das Programm für das Traumzeit Festival 2013 zusammenstellen. Wann dieses veröffentlicht wird, das ist aber noch unklar.

Text
Christian Broecking, Stefan Franzen & Martin Laurentius

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