Uwe Wiedenstried

„Meine Pädagogik ist hart. … Eine gewalttätige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend will ich. … Es darf nichts Schwaches und Zärtliches an ihr sein. Das freie, herrliche Raubtier muss … aus ihren Augen blitzen.“

„Dass du mir Kiel auch würdig vertrittst: also ganz lässig, ewig englische Schlager singend und pfeifend, total besoffen und immer umwiegt von den tollsten Frauen.“

Beide Zitate sind knapp siebzig Jahre alt. Zitat 2 steht im Brief eines Jugendlichen aus Kiel an einen verreisten Freund. Zitat 1 stammt von jenem Mann, der heute, genau an dem Tag, an dem dieser Artikel bei blog thing erscheint, 119 Jahre alt geworden wäre: „Geboren am 20. April 1889 zu Braunau am Inn …“ – „Führers Geburtstag“, ein Anlass zum Gedenken, zum Gedenken an einen anderen, leider weitgehend unbekannt gebliebenen „Führer“ aus jenen Jahren, an den „Reichsstatistenführer“ nämlich und an sein Gefolge, die deutsche Swing-Jugend.

An einem Tag im Sommer 1941, die Wehrmacht war kurz vorher in die Sowjetunion eingefallen, besucht der „Reichsstatistenführer“ in Begleitung eines Adjutanten Hamburg. Am Hamburger Hauptbahnhof wird ihm ein Empfang bereitet, wie er einer bedeutenden Führerpersönlichkeit des Tausendjährigen Reiches zusteht: Blitzlichtgewitter, Hüte werden geschwenkt und ein mehrfaches „Swing Heil!“ auf ihn ausgebracht. Der „Reichsstatistenführer“ wird in einer Kutsche durch Hamburgs Innenstadt gefahren, gefolgt von einer begeisterten Menge von ca. sechzig Jugendlichen im Alter von 16 bis 21 Jahren. Der „Reichsstatistenführer“ und die männlichen Mitglieder seines Gefolges haben dem feierlichen Anlass entsprechend „Ausgehuniform“ angelegt: Langer Staubmantel, steifer Homburger Hut mit breiter Krempe, weit geschnittenes Jackett mit Schößen bis zum Knie in Schottenkaro oder mit breiten Nadelstreifen, Hosen mit weitem Schlag, Schuhe mit heller Kreppsohle, blaues Polohemd, weiße oder gelbe Krawatte nach englischer Manier mit schmalem Knoten gebunden oder ein weißes Cachenez. Mancher hat eine Shag-Pfeife im Mundwinkel. Die Haare sind mit Brillantine oder Zuckerwasser zu einem Entenschwanz nach hinten gekämmt und haben eine amtlich vermessene Länge von mindestens 27 Zentimetern, schließlich müssen sie den Hemdkragen berühren. Es ist Kaiser-, Tschuldigung, Führerwetter, und trotzdem führt fast jeder einen Herrenschirm mit sich. Zusammengerollt, versteht sich, der Schirm wird nie aufgespannt, selbst bei Regen nicht. Die feinen Herren wirken alle wie eine Mischung aus Robert Taylor, Jopi Heesters und Anthony Eden, dem britischen Außenminister. Ihre lässig-elegante Garderobe haben sie hauptsächlich aus dem Kino abgekupfert: aus amerikanischen Krimis, Musicals und Komödien, die im „Waterloo“ in der Dammtor-Straße laufen – Amerika ist noch nicht „Feindstaat“ – , aus den deutschen Revuefilmen mit Heesters oder Victor de Kowa und aus den Wochenschauen.

Auch die Damen des Gefolges tragen dem hohen Besuch zu Ehren ihre chicsten (damals noch mit C) Fummel: Kurze eng anliegende Kleider, die ihre weiblichen Reize besonders betonen, oder Faltenröcke, hauchdünne seidene Strümpfe oder blaue Kniestrümpfe und beige Schuhe. Manche tragen sogar Hosen à la Katherine Hepburn oder Marlene Dietrich. Das Haar wird selbstverständlich offen getragen, die Augenbrauen sind nachgezogen, die Fingernägel lackiert, die Lippen glänzen alpenveilchenfarben. Einige tragen Sonnenbrillen mit weißer Fassung. Manch eine der Damen raucht Cigarette (damals ebenfalls noch mit C) an einer langen Spitze.

Eine deutsche Frau schminkt sich nicht! Eine deutsche Frau raucht nicht! Ein deutsches Mädchen trägt zusammengerollte Zöpfe und BDM-Tracht: langer schwarzer Rock, weiße Bluse, schwarzes Halstuch! Ein deutscher Junge trägt den HJ-Dienstanzug: kackbraunes Hemd, schwarzes Halstuch mit geflochtenem Lederknoten, rote Hakenkreuzarmbinde, kurze schwarze Hosen, Kniestrümpfe! Haupthaar auf Streichholzlänge, oberhalb der Ohren zwei Fingerbreit kahlrasiert! Ist bereits Vorschrift in Hamburg und später auch anderswo, Friseure müssen Jungen diesen Pottschnitt verpassen.

„Angesichts des heldenhaften Kampfes, den der deutsche Soldat an allen Fronten führt, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die deutsche Jugend in der Heimat sich sowohl in ihrer Haltung als auch im äußeren Auftreten dieses Kämpfertums würdig erweist. So ist es … untragbar, dass es noch Jungen gibt, die … mit einer weiblichen Tangofrisur oder einer sog. Künstlermähne herumlaufen. … Ich habe deshalb angeordnet, … dass ab sofort jeder Jugendliche kurzen Haarschnitt zu tragen hat. Wer sich dieser Anordnung widersetzt, wird nach der Kriegsdienstanordnung der Hitler-Jugend wegen Befehlsverweigerung bestraft.“
(Anordnung des Kreisschulungsamtes der NSDAP-Eichstätt vom 15. März 1944)

Der feierliche Empfang des „Reichsstatistenführers“ war ein Ulk der Swing-Jugend Hamburgs, ein Happening avant la lettre, eine Persiflage auf Führerkult und Parteiaufmärsche der Nazis. Die Gestapo greift sich die vermeintlichen Rädelsführer. Da sie alle im wehrfähigen Alter sind, erhalten sie kurz darauf ihre Einberufung zur „Bewährung“ an der Front.

Etwa zur gleichen Zeit erhält Heinrich Himmler einen Bericht vom 18. August 1941 „Betr.: Hamburger Swing-Kreise“: „Nunmehr muß ich ergänzend mitteilen, dass … die Hot- und Swing-Demonstrationen jugendlicher anglophiler Kreise in Hamburg inzwischen staatsfeindliche und reaktionär zersetzende Formen angenommen haben. … Englische, amerikanische und jüdische Musikschallplatten werden ausgeliehen, getauscht, durch Schneideapparate vervielfältigt und auch zur öffentlichen Wiedergabe benutzt. … Es handelt sich hier z. T. um degenerierte und kriminell veranlagte, auch mischblütige Jugendliche, die sich zu Cliquen, bzw. musikalischen Gangster-Banden zusammengeschlossen haben und die gesund empfindende Bevölkerung durch die Art ihres Auftretens und die Würdelosigkeit ihrer musikalischen Exzesse terrorisieren. Es erscheint dringend notwendig, die Anführer dieser Kreise, … auszuheben und das bisher sichergestellte Material unerwünschter Schallplatten zu beschlagnahmen, um eine weitere Verbreitung der Swing- und Hot-Seuche … zu verhindern.“

Reichsjugendführer Arthur Axmann macht Himmler in einem Bericht vom 8. Januar 1942 folgenden Vorschlag: „Da die Tätigkeit dieser Swing-Jugend in der Heimat eine Schädigung der deutschen Volkskraft bedeutet, halte ich die sofortige Unterbringung dieser Menschen in ein Arbeitslager für angebracht.“

Himmler schreibt daraufhin am 26. Januar 1942 an Reinhard Heydrich, den Chef des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA): „Irgendein Arbeitslager … halte ich bei diesen Burschen und diesen nichtsnutzigen Mädchen für verfehlt. … Meines Erachtens muß jetzt das ganze Übel radikal ausgerottet werden. … Alle Rädelsführer … sind in ein Konzentrationslager einzuweisen. Dort muss die Jugend zunächst einmal Prügel bekommen und dann in schärfster Form exerziert und zur Arbeit angehalten werden. … Der Aufenthalt im Konzentrationslager für diese Jugend muß ein längerer, 2-3 Jahre, sein. Es muss klar sein, dass sie nie wieder studieren dürfen.“ Die Eltern seien, sofern sie ihre Kinder unterstützt hätten, „ebenfalls in ein KL zu verbringen, und das Vermögen ist einzuziehen.“

Allein in Hamburg wurden in der Folgezeit 300 Mitglieder der Swing-Jugend verhaftet. Die sogenannten „Rädelsführer“ kamen ins KZ, die Jungen nach Moringen bei Göttingen, die Mädchen ins KZ Uckermark in Mecklenburg. Günter Discher z.B. – damals „Swing-Heini“ und heute immer noch als Swing-Disc-Jockey und Zeitzeuge auf Tour – kam im Frühjahr 1943 als 18-jähriger ins KZ Moringen, wo er bis Kriegsende einsaß und Zwangsarbeit in einer Munitionsfabrik leisten musste.
Arbeitseinsatz in der Freizeit, Inhaftierung an vier aufeinander folgenden Wochenenden, sog. Wochenendkarzer, mehrwöchiger Jugendarrest oder „Frontbewährung“ waren übliche Strafen.

Man fragt sich: Warum? Warum gingen die Nazis so brutal gegen Jugendliche vor, die laut eines Runderlasses Heinrich Himmlers vom 25. Oktober 1944 nicht zu den „Cliquen mit politisch-oppositioneller Einstellung“ gezählt wurden.
Dies waren doch nur Jugendliche, die ihren Spaß haben wollten: Im Bombenkrieg konnte jeder Tag der letzte sein, also: Party machen, abtanzen, sich amüsieren, so lange es noch geht, und, wie es alle Pubertierenden zu allen Zeiten tun, provozieren: „Wir sind nicht Juden, sind nicht Plutokraten, doch die Nazis müssen trotzdem weg. Aus uns da macht man keine Soldaten, denn unsere Hymne ist der Tiger Rag.“
Trotz derartiger Spottverse, Opposition, gar Widerstand war die Swing-Jugend nicht, auch wenn es vereinzelt Kontakte zur Weißen Rose und anderen politischen Gruppen gab.

Sie hatten keinen Bock auf den Krieg, auf das ständige Marschieren, auf den Drill, auf den Schnauzton ihrer Lehrer und HJ-Führer, auf Uniformierung und Gleichmacherei: „Kurze Haare, große Ohren, so war die HJ geboren! Lange Haare, Tangoschritt, da kommt die HJ nicht mit!“
Auf Nationalismus und die engstirnig-miefige Deutschtümelei auch nicht: Sie sahen amerikanische Filme, gaben sich englische nicknames, „Eton-Jackie“, „Micky“, „Coca“, oder „Hot King“ z. B., redeten sich mit „Swing Boy“ oder „Swing Baby“ an. Ihre Cliquen hießen „Churchill-Club“ oder „Anthony-Swingers“. Sie trugen einen Frackkragenknopf mit dem jeweiligen Cliquen-Emblem am Revers. Zu jeder Clique gehörte ein „Hotkoffer“ bzw. eine „Hotmühle“, vulgo: ein Koffergrammophon, das überall mithin geschleppt wurde. Sie hörten englische, deutsche und amerikanische Swing-Bands: Nat Gonella, Jack Hylton, Chick Webb. Louis Armstrongs „Tiger Rag“ war obligatorisch, der smarte Schweizer Saxophonist und Bandleader Teddy Stauffer ihr Idol: „Swingend wollen wir marschieren in die Zwangs-HJ, Teddy Stauffer soll uns führen mit dem neuesten Hot!“

Jazz galt als „entartete Musik“, gegen die die Nazis hetzten und pöbelten: „eine als Musik getarnte Kulturpest“, „knieerweichende und haltungslose Afterkunst“ mit „volkszersetzendem Einfluss“, „ein hemmungsloses Gequäke“, das „die Geistesverfassung sinnlos Betrunkener zum Prinzip“ erhebt. In Sachsen und Pommern war er verboten, in Thüringen sogar schon seit 1930, also drei Jahre vor Hitlers „Machterergreifung“. 1935 wurde der „Niggerjazz für den gesamten deutschen Rundfunk verboten“.
Aber dennoch: Jazz war lediglich unerwünscht, ein Verbot für das gesamte Deutsche Reich gab es nicht. Für Jazzplatten durfte nicht geworben werden, man durfte sie sich nicht vor dem Kauf in der Kabine anhören, aber sie waren in den Schallplattenläden erhältlich, in den Katalogen, oft mit dem Zusatz „Amerikanische Hot-Musik in übertriebener Form“ versehen. Jüdische Musiker und Komponisten waren verboten, Benny Goodman etwa oder Irving Berlin. Ansonsten aber brachten deutsche Plattenfirmen, die lang laufende Lizenzverträge mit amerikanischen Produzenten hatten, hervorragende Serien mit amerikanischem Jazz heraus. Der Verkauf, das Spielen und Hören amerikanischer Musik wurde erst im Februar 1942, nach Kriegseintritt der USA, verboten. Vorher brauchte man nur das nötige Kleingeld und den Mut, am Verkaufstresen nach der unerwünschten Musik zu fragen, um an Jazzplatten zu kommen.

Deutsche Orchester spielten bis Kriegsbeginn ungeniert amerikanische Titel auf Platte ein, und sogar öffentlich vor Publikum. Peter Kreuder, Erhard „Funny“ Bauschke, Teddy Stauffer und viele andere hatten Nummern von Cole Porter und Ellington, Basie und Fletcher Henderson im Repertoire. Der britische Bandleader Jack Hylton tourte vor dem Krieg durch Nazi-Deutschland, allerdings ohne seinen amerikanischen Starsolisten Coleman Hawkins, dem die Einreise ins Dritte Reich verweigert wurde: Ein schwarzes Genie vertrug sich wohl schlecht mit der Propaganda von der Überlegenheit des arischen Herrenmenschen. Während des Krieges kamen einige hervorragende Swing-Musiker mit ihren Orchestern aus den besetzten Ländern nach Deutschland, der Belgier Fud Candrix oder der Niederländer Ernst van‘t Hoff. Selbst jetzt spielten sie noch Jazz. Flotte Tanzmusik war erlaubt; gute Laune sei schließlich kriegswichtig, hatte Joseph Goebbels erkannt. Und welcher Aufpasser von der Reichsmusikkammer konnte schon unterscheiden, ob es sich um „Niggerjazz“ oder lediglich flotte Tanzmusik handelt, wenn alle Nummern treudeutsche Titel trugen: Dass sich hinter „Wo ist der Papa?“ der „Tiger Rag“ oder hinter „Laterne, Laterne“ Chick Webbs Hit „A Tisket, A Tasket“ verbarg, musste man dem Schnüffler ja nicht unbedingt auf die Nase binden.

Die Swing-Boys und -Babys fanden also Gelegenheit, Jazz zu hören und dazu zu tanzen. Nicht nach Eins-Zwei-Wechselschritt, sondern wild und ausgelassen, nicht nur als Paartanz, sondern allein, zu dritt, in Gruppen, auch mal Junge mit Junge, Mädchen mit Mädchen und das bis zur völligen Erschöpfung. Aus einem Spitzelbericht des HJ-Streifendienstes vom 8. Februar 1940: „In Hysterie geratene Neger bei Kriegstänzen … Alles sprang wild umher und lallte den englischen Refrain mit. … Der Anblick der etwa 300 tanzenden Personen war verheerend. Kein Paar tanzte so, daß man das Tanzen noch als einigermaßen normal bezeichnen konnte. Es wurde in übelster und vollendetster Form geswingt.“
Eine bekannte Tanzfigur war zum Beispiel, im Stehen den Körper im Rhythmus zu wiegen und dabei eine Hand träge emporzurecken. – Ein Zerrbild des Hitlergrußes. Ganz Verwegene trauten sich sogar, dabei Zeige- und Mittelfinger zu Churchills Victory-Zeichen zu spreizen.

Aber nicht allein wegen solcher Gesten, ihrer Spottverse und anderer Provokationen, ihrer Schwärmerei für alles Englische und Amerikanische, ihrer Begeisterung für Jazz, für Swingtanz, ihren unterstellten „sexuellen und sonstigen Ausschweifungen“, ihrer angeblichen „Verwahrlosung“ haben die Nazis die Swing-Jugend verfolgt.

„Der Jazzbazillus“ (Überschrift eines Artikels in der Zeitschrift für Musik, August 1940) breitete sich aus. Die Swing-Jugend in Hamburg habe bereits Nachahmer gefunden, in Hannover, Kiel, Frankfurt, Berlin, Dresden, heißt es in einer Denkschrift der Reichsjugendführung vom September 1942. Die „Gegenkultur“ der Swing-Jugend stehe im „scharfen Gegensatz zur Hitler-Jugend und dem Nationalsozialismus“ und übe zudem „auf die übrige Jugend eine starke Anziehungskraft“ aus. Ursache dafür sei eine „haltungsmäßig bedingte Ablehnung jeder Beschränkung der persönlichen Freiheit“. – Chapeau! Eine hellsichtige Erkenntnis.

In einer Zeit, in der jede/r Deutsche, nein, jeder Mensch in Europa auf Gleich- und Stechschritt gedrillt werden sollte, swingtanzten sie aus Reih‘ und Glied. Das machte sie so gefährlich für die Nazis. Schon ein einziger Swing-Boy mit „Künstlermähne“, ein einziges Swing-Baby, das „Goody-Goody“ pfeifend durch die Straße schlenderte, bezeugte: Der oberste Pädagoge des Dritten Reiches ist gescheitert. Freiheitsdrang, Individualität, Lebensfreude, Lust, Sinnlichkeit könnt ihr nicht totprügeln. Ein anderes Deutschland als das der Nazis ist möglich. Ein anderer Mensch als das Nazi-Raubtier ist nicht nur möglich, er ist da, und er wird immer da sein.

„Führers Geburtstag“ – Ich werde zwei Manhattan Dry mixen und, umwiegt von der tollsten aller Frauen, Peter Kreuders „Begin The Beguine“, Funny Bauschkes „Caravan“ oder, noch besser, Peter Igelhoff hören, den „deutschen Fats Waller“ (eigentlich war Igelhoff Österreicher), nicht nur wegen seiner Fähigkeiten als Pianist, sondern auch wegen seiner oft saukomischen und manchmal wagemutigen Texte: „Jeder lebt auf seine Art, sei es mit, sei’s ohne Bart und will auf seine Weise lustig sein. Jeder hat das Recht dazu: Er und Sie und Es und Du, Ihr alle sollt Euch Eures Lebens freuen. Was and‘re dürfen, darf auch ich, d‘rum amüsier‘ ich mich.“ – In diesem Sinne: Heil Hotler!

Uwe Wiedenstried

PS: „Heil Hotler!“ war eine der vielen Begrüßungsformeln unter den Swing-Kids. Sie leitet sich von „Hot-Music“ bzw. von „Hotten“ ab. „Hotten“ bedeutet tanzen, aber auch, sich im Stehen zur Musik zu wiegen und dabei mit den Fingern zu schnippen.

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