USA: JJA Jazz Awards

Kenny BarronKenny BarronSeit 1997 verleiht die US-amerikanische Jazz Journalists Assocication (JJA) ihre undotierten „JJA Jazz Awards“ in Musik – und Musikjournalismuskategorien. Erst bestimmen alle Mitglieder der 1986 in Chicago gegründeten Organisation die Nominierungen, bevor dann die Gewinner:innen ausgewählt werden, die zumeist im Juni auf einer Galaveranstaltung in New York ausgezeichnet werden. Mehr als 500 Mitglieder sind unter dem Dach der JJA vereinigt, Vorsitzender ist der renommierte Musikjournalist Howard Mandel. Kürzlich wurden die diesjährigen Gewinner:innen der verschiedenen „JJA Jazz Awards“ bekannt gegeben.

Einen „Lifetime Achievement Award“ bekommt der Pianist Kenny Barron, „Musician of the Year“ ist der Bassist Christian McBride. Als „Up and Coming Musician of the Year“ setzt sich die Saxofonistin Nicole Glover unter anderem gegen Tyreek McDole durch, während Maria Schneider wieder mal „Composer“ und „Arranger of the Year“ geworden ist. In den Instrumentalkategorien setzen sich unter anderem Kurt Elling und Cécile McLorin Salvant jeweils als „Vocalist of the Year“ durch, während Ambrose Akinmusire das Rennen als bester Trompeter, Charles McPherson als bester Altsaxofonist, Chris Potter als bester Tenorsaxofonist und Mary Halvorson als beste Gitarristin gemacht haben. Linda May Han Oh ist „Bassist of the Year“, Billy Hart „Drummer of the Year“ und Patricia Brennan „Mallett Instrument Player of the Year“.

Spanend auch der Blick in die Journalismuskategorien. Den „Lifetime Achievement in Journalism“ bekommt der Autor, Kritiker und Pädagoge Zan Stewart, über einen „Excellence in Writing Award“ darf sich der auch regelmäßig für Jazz thing schreibende Musikjournalist und „Notes from New York“-Autor Bill Milkowski freuen und das altehrwürdige Downbeat Magazine wird „Jazz Periodical of the Year“. „Jazz Blog of the Year“ ist „The Gig“ von Nate Chinen, „Jazz Book of the Year“ „Oceans of Time: The Musical Autobiography of Billy Hart“ vom Pianisten Ethan Iverson und „Livestream Producer of the Year“ der Pianist Emmet Cohen für „Live from Emmet’s Place“.

Weiterführende Links
„JJA Jazz Awards“

Text
Martin Laurentius
Foto
Carol Friedman

Veröffentlicht am unter News

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