Deutscher Jazzpreis: Gewinner/-innen

Deutscher Jazzpreis 2026Deutscher Jazzpreis 2026Am vergangenen Samstagabend, am Schlusstag der jazzahead! in Bremen, wurde in insgesamt 22 Kategorien zum sechsten Mal der Deutsche Jazzpreis verliehen. Jeweils 12.000 Euro bekommen die Gewinner/-innen, immerhin 4.000 Euro gehen an die nominierten Acts in den jeweiligen Kategorien. Finanziert wird dieser Jazzpreis mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Wolfram Weimer, durchgeführt und organisiert von der Initiative Musik. Mehrere Fachjurys berieten über die Nominierungen, bevor eine Hauptjury die Gewinnerinnen und Gewinner diskutiert und veröffentlicht hat.

Aus der Politik waren in Bremen vor Ort Konrad Schmidt-Werthern in Vertretung des BKM und Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Auch dieses Jahr blieb Weimer der Preisverleihung fern, obwohl er zum Jahresanfang beim Startschuss für das lokale Berliner Jazzradio Ella noch gesagt haben soll, dass die Musik von Diana Krall jedes Jahr über die Weihnachtstage Soundtrack der Familie Weimer sei und er seine erste große Liebe im Jazzclub Gelnhausen in Hessen getroffen haben will, wie es im deutschen Rolling Stone hieß.

Der Saxofonist Peter Ehwald darf sich über den Deutschen Jazzpreis in „Holzblasinstrumente“ freuen, während die in Berlin lebende Pianistin Olga Reznichenko in „Piano/Tasteninstrumente“, der Leipziger Bassist Robert Lucaciu in „Saiteninstrumente“ oder der Berliner Schlagzeuger Lukas Akintaya in „Schlagzeug/Perkussion“ ausgezeichnet worden sind. „Künstlerin des Jahres“ ist die Kölner Sängerin Rebekka Salomea, „Großes Ensemble des Jahres“ Été Large um die gleichfalls in Köln lebende Saxofonistin Luise Volkmann und „Großes Ensemble des Jahres international“ die Webber/Morris Big Band. „Album des Jahres“ ist „Bring A Friend“ des Bassisten Phil Donkin und „Debütalbum des Jahres“ „MYT“ vom Moses Yoofee Trio. „Festival des Jahres“ ist die Jazzwerkstatt Peitz, „Live Act des Jahres“ der Saxofonist Fuasi Abdul-Khaliq und „Live Act des Jahres international“ das Kris Davis Trio. Die Liste mit allen Gewinner/-innen findet sich auf der Website vom Deutschen Jazzpreis.

Weiterführende Links
Deutscher Jazzpreis

Text
Martin Laurentius
Foto
Niklas Marc Heinecke

Veröffentlicht am unter News

Applaus 2026